"Förderverein Museum 34" von 35 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen
Die Führungsmannschaft des Fördervereins: (Von links) Alfred Graf, Sabine Wiesent, Horst Rössl, Bürgermeister Joachim Neuß, Michael Ritz, Thomas Kormann (hinten), Hans-Jürgen Kugler, Rudolf Weber, Marianne Mimler-Hofmann, Horst Müller und Georg Büttner.
Mit 35 Gründungsmitgliedern wurde am Montag vergangener Woche der "Förderverein Museum 34" im Sitzungssaal des Rathauses gegründet. Als historisches Datum bezeichnete Bürgermeister Joachim Neuß den Tag, er sitzt dem Verein für die nächsten drei Jahre als Vorsitzender vor. Zweiter Vorsitzender ist Stadtarchivar Hans Jürgen Kugler, der auch als künftiger Museumsleiter fungiert.
Das Museum wird seinen Platz im fast fertig sanierten Burgerhaus haben, ein Gebäude der Stadt, dass bis vor wenigen Jahren ein Schandfleck in der Innenstadt war, nun aber durch einen Glücksfall saniert werden konnte. Als größte Förderung aus dem Konjunkturpaket II im Landkreis Amberg-Sulzbach erhielt das Burgerhaus 2009 den Zuschlag für staatliche Gelder in Höhe von 740 000 Euro. Als "Bürgerhaus" und als Museum konzipiert überzeugte dies die "Geldgeber". Schnell entschied sich die Stadt noch einmal gut 400 000 Euro draufzulegen, um das historische Gebäude zu erhalten.
Bei den vorbereitenden Arbeiten für die Sanierung zeigte sich bald, dass wahre Kostbarkeiten im Haus schlummern. Historische Balken-Bohlendecken etwa, aus dem 16. Jahrhundert entlockten den Restauratoren wahre Begeisterungsrufe. Oder das prächtige Tonnengewölbe im Keller. Und mittlerweile ist aus dem maroden Schandfleck ein Kleinod besonderer Art entstanden. Im Foyer wird ein Versammlungsort für Senioren entstehen, im ersten Stock zieht im Herbst die katholische Bücherei ein. Und im zweiten Stock wird eben das Museum 34 Platz finden. Entstanden ist das Museum unter der Federführung vom Chef des Museums Theuern, Michael Ritz. Auch die Auerbacher Heimatforscher Rudolf Weber und Alfred Graf trugen einen großen Teil dazu bei.
26.05.2011
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AUERBACH
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"Förderverein Museum 34" von 35 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen
"Museum 34" - ein Name, der zunächst keine Assoziationen weckt, aber dennoch neugierig macht. Was steckt dahinter? Einmal natürlich die Hausnummer, Unterer Markt 34. Aber dahinter steckt ein modernes, individuell geprägtes Museumskonzept, das bei der Gründungsversammlung des Fördervereins Museum 34 im Rathaussaal vorgestellt wurde. Und es fand breiten Anklang bei den Anwesenden.
Zwei Schwerpunkte stechen hervor, das ist einerseits die "Wunderkammer" die in einem der beiden Räume die Dauerausstellung beherbergen soll. Dort werden Gegenstände ausgestellt, auf einer runden Plattform, die in einzelne "Tortenstück-Elemente" eingeteilt wird und je nach Präsentation individuell einstellbar ist. Bildschirmterminals erlauben dann per Knopfdruck die Geschichte der Menschen zu den Objekten. 34 Objekte sollen es sein, jeden Monat kommt ein neues hinzu, während das am längsten ausgestellte wieder in den Fundus wandert.
Das zweite Kernstück des Museums wird der Geschichtenschrank. Er wird im Vorraum des Museums aufgehängt. In variablen Schüben oder Kästen verschiedener Größe verbergen sich Daten, Texte, Urkunden oder auch Klangdokumente zur Stadtgeschichte. Von außen sieht der Betrachter nur die Jahreszahl auf dem jeweiligen Fach. Erst wenn er es öffnet, sieht er den Inhalt.
26.05.2011
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"Förderverein Museum 34" von 35 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen
Für die halbjährlichen Sonderausstellungen gibt es im zweiten Zimmer ein sogenanntes Haus im Raum. Dieses verdoppelt die Ausstellungsfläche, kann es doch an den Außenwänden noch mit Exponaten zu den jeweiligen Themen bestückt werden, die auch schon an den eigentlichen Raumwänden ausgestellt werden. Die erste Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des Burgerhauses und der Sanierung. Auch der Keller wird als Ausstellungsfläche genutzt werden. Sabine Wiesent
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