Von Bürgerreporter/in Hans Günther Lauth  |  22.04.2011  | Netzcode: 2772848  |  215 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Wiesau

Ein volkstümlicher Vormittag...

Bayerischer Brunch im "Café LebensArt" in Waldsassen

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Hans G. Lauth und die Musiker der Wondrebtaler beim Brunch im "Café LebensArt".
Das Café "LebensArt" der Lebenshilfe Tirschenreuth ist bereits für seine vielfältigen Aktivitäten kultureller und lukullischer Art bekannt.

Nun veranstaltete das Team dieser Einrichtung einen bayerischen Brunch mit den Wondrebtalern und dem Mundart-Autor Hans G. Lauth aus Wiesau.

"Die Wondrebtaler" haben sich als Musik- und Gesangstrio der volkstümlichen Musik, alter Volksmusik und auch dem „alten“ Schlager verschrieben.

Die Anfänge der Gruppe gehen auf das Jahr 2008 zurück, als im April Christine Bleiber mit ihrer Steirischen und Walter J. Pilsak mit dem Akkordeon das erste Mal gemeinsam als Duo beim Musikantentreffen des „Singkreis Egerer Woldhaisl“ auftraten. Von da an waren beide immer öfters bei diversen Musikantentreffen, bei denen alle Teilnehmer ohne Gage und nur aus Freude an der Musik aufspielen, anzutreffen.

Als die Gruppe im März 2010 beim 2. „Kondrauer Musikantentreff“ - der übrigens von Christine Bleiber initiiert wurde - spielte, stieß Dieter Kannenberg als Gitarrist dazu. Es musste jetzt nur noch ein Name für die Gruppe gefunden werden. Doch nichts leichter als das. Alle drei Mitglieder des Trios sind in Waldsassen, das im idyllischen Tal der Wondreb liegt, geboren und was liegt da näher als dies mit in den Namen einzubinden. „Die Wondrebtaler“ waren geboren.

Bei der Veranstaltung in Waldsassen gaben die Musiker vor allen Dingen traditionelle oberpfälzer Stücke wie " Die Bäurin hat Katz verlorn" und "Leitl'n müaßt's lustig sei", sowie die "Schafberg-Polka" und die "Gschwind Polka" neben vielen anderen Musiktiteln zum Besten.

Neben den Musikern präsentierte sich Hans G. Lauth als Textautor. Mit seinen in Mundart gehaltenen Gedichten und Kurzgeschichten sorgte er für manche nachdenkliche und heitere Stimmungen bei den Besuchern. Seine Texte handeln von Problemen der Region, Gesundheit, Altern und anderen zeitnahen Fragen, wie aus dem folgenden Gedicht zu ersehen ist:

red hochdeitsch
red hochdeitsch
hod mei muadda in ihrm behmischen dialekt gsogd
red hochdeitsch
hams in da schul predigd
keine mundartgeprägte sprache
is uns in der uni glehrd worn
und heid soll i meine schüler
zuar liebe der bayrischen heimat erziagn



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