Von Bürgerreporter/in Michael Bäumler  |  06.12.2010  | Netzcode: 2599371  |  811 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Weiden

Gefragter Ansprechpartner für Qualitätsmanagement

Bundesweites Multiplikatorenseminar

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Die Europa-Berufsschule - seit 2006 wurde über den Modellversuch Profil 21 ein QM-System entwickelt.
Schulleiter OStD Josef Weilhammer und Personalratsvorsitzender StD Alois Pecher stellten ihre Schulentwicklungsarbeit und die Qualitätsentwicklung und –sicherung der Europa-Berufsschule an an der dbb-Akademie in Königswinter bei Bonn vor. Hintergrund war die Preisverleihung des diesjährigen Berufsschulpreises 2010 durch die Stiftung Wirtschaft und Erziehung im April in Karlsruhe.

Nach der Darstellung der Projekte und des Programms der Stiftung Wirtschaft und Erziehung stellten die drei Preisträgerschulen ihre Konzepte und Arbeiten zur Förderung der Qualitätsentwicklung an Schulen vor. Neben der Robert-Gerwig-Schule aus Singen in Baden-Württemberg und dem Berufskolleg an der Lindenstraße Köln in Nordrhein-Westfalen war aus Bayern die Berufsschule Weiden vertreten.

Die Stiftung will auch künftig weiterhin eng mit den Preisträgerschulen zusammenarbeiten. Gleichzeitig ist es natürlich gewünscht und vorteilhaft, wenn diese Leuchtturmschulen sich untereinander austauschen. Diesem Zweck diente auch das Multiplikatorenseminar, um besonders gute Konzepte weiter zu verbreiten und Ideen auszutauschen.

Schulleiter Weilhammer stellte folgende Arbeitspunkte im Qualitätsmanagement und weiteren Arbeitsbereichen an seiner Schule heraus: Besondere Gewichtung fällt auf die Bereiche der Unterrichtsqualität und der Qualitätssicherung. Projektunterricht, Teamlernen und Fallarbeit gehören zur schülerorientierten Unterrichtskultur. Lernfeldunterricht und Arbeiten mit Lernsituationen ermöglichen eine gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis.

Ein wichtiger Faktor ist die seit Jahren langsam aufgebaute QM- und Feedbackkultur der Schule: Anregungen sind ein Lernanlass. Es wird konsequent an einer Evaluationskultur gearbeitet. Hinsichtlich der Feedback-Kultur der Schule kann man deutliche Fortschritte vorweisen.
Letztendlich stellen die Verleihung des Lehrerpreises 2009 an einen Kollegen sowie der Europa-Berufsschule insgesamt durch den Berufsschulpreis 2010 im Bereich Förderung der Qualitätsentwicklung der Schule ein sehr gutes Zeugnis aus.

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