Danke, Kernkraftgegner!
Man sollte nie etwas wegwerfen, hat schon meine Großmutter gesagt: Die alten Schilder aus den achtziger Jahren, auf denen Sprüche wie "Stoppt Kernkraft!" standen, können die Kinder der Kernkraftgegner-Generation ja jetzt wieder auspacken.Und, wie romantisch: Sie können vor den gleichen, inzwischen veralteten AKWs demonstrieren wie ihre Eltern. Denen haben sie auch zu verdanken, dass in Deutschland nicht wie überall sonst auf der Welt neue, sicherere AKWs gebaut werden, sondern die alten Mühlen weiterlaufen.
Das müssen sie, denn irgendwo muss der Strom ja herkommen. Nur gut, dass in sonst keinem Land die besserwisserischen Umweltapostel Einfluss auf die Politik haben. In zehn, zwanzig Jahren können wir so den Strom endlich aus modernen Kraftwerken wie Temelin beziehen. Ihr Harald Mohr
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