Weiden
Weidener Berufsschule wird immer mehr zum Fremdsprachen-Zentrum für Aus- und Weiterbildung
Jetzt auch erster Jahrgang der Fremdsprachen-Industriekaufleute
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| Der erste Jahrgang der „Fremdsprachen-Industriekaufleute“ an der Berufsschule Weiden. |
Für leistungsstarke Auszubildende im Beruf Industriekaufleute startete in diesem Schuljahr nunmehr nach den Büroberufen auch hier ein erster Jahrgang. Innerhalb von 2,5 Jahren kann somit die Ausbildung zum Industriekaufmann/frau und die Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten/in (IHK) durchlaufen werden. Der Dank gilt hierbei neben den Ausbildungsbetrieben auch der IHK-Akademie Ostbayern sowie den zuständigen Lehrkräften um Teamkoordinatorin Oberstudienrätin Andrea Scharl.
Notwendig ist neben dem bestehenden Ausbildungsvertrag ein Dienstleistungsvertrag des Ausbildungsbetriebes bzw. des Auszubildenden mit dem Kooperationspartner IHK-Akademie, der die Details der Weiterbildung, u.a. auch die Kostenübernahme für den Weiterbildungsteil regelt. Die Voraussetzungen für die Aufnahme für diesen Bildungsgang sind mindestens die Mittlere Reife und gute Vorkenntnisse in Englisch.
Bereits nach 2 Jahren schließen die Schüler und Schülerinnen die Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten ab; ein halbes Jahr später die Berufsausbildung zum Industriekaufmann/-frau.
Durch eine geschickte Unterrichtsorganisation und der Nutzung von Synergieeffekten können die Schüler beide Maßnahmen an den regulären Unterrichtstagen besuchen, so dass keine zusätzlichen Unterrichtstage und Fahrten hierfür anfallen.
Durch diese Doppelqualifizierung haben alle Beteiligten hieraus viele Vorteile, die Auszubildenden verbessern ihre beruflichen Startbedingungen, die Unternehmen erhalten kaufmännisch ausgebildete Mitarbeiter mit fundierten Englischkenntnissen und nach Beendigung der Ausbildung kann durch eine weitere Fremdsprache der Abschluss zum Eurokaufmann angeschlossen werden (Durchlässigkeit des Weiterbildungssystems).



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