Immer auf der "Höhe 308"
Georg "Schurl" Seidl führt den Geselligkeitsverein mit Leib und Seele
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| Den "Schurl" kennt (fast) jeder: Georg Seidl, Präsident des Geselligkeitsvereins "Höhe 308". Bild: Klaus Federl |
Seit 25 Jahren ist er Mitglied bei der "Höhe 308". "Ich wohne gleich neben dem damaligen Vereinslokal Winter, da lag es nahe, dass ich dem Geselligkeitsverein beitrat", erzählt der 63-Jährige. Vor acht Jahren, als der frühere AOK-Direktor Maurice Sterl als 1. Vorsitzender zurücktrat, übernahm er die Führung der "Höhe 308", die damals noch 120 Mitglieder zählte. Nach zwei Jahren waren es schon über 200 g´standene Männer. Und nun, nach acht Jahren, sind es 336. "Frauen dürfen nicht beitreten, so steht es in der Satzung", lacht der "Schurl".
Als "Präsident" des rührigen Geselligkeitsvereins haben Georg Seidl und seine Mitarbeiter in der Vorstandschaft viel zu tun. In erster Linie geht es um die Vereinsführung. Dabei erwähnt er vor allem seinen Stellvertreter Jürgen Hagl, Schriftführer Max Schmöller und Kassier Gerald Gleißner. Es gilt, die "Höhe 308" nach außen zu repräsentieren, die gute Verbindung zur Stadt und zum Heimatring hochzuhalten.
Mit vielen Veranstaltungen, deren Erlöse wohltätigen Zwecken zugute kommen, tritt der Verein immer wieder an die Öffentlichkeit. "Dazu haben wir uns im letzten Jahr einige Zelte angeschafft", unterstreicht der "Schurl". Das Maibaumaufstellen, das Johannisfeuer, der traditionelle Vatertagsausflug, die Jahresfahrt sind nur einige Beispiele, die bei vielen Weidenern jedes Jahr im Kalender einen festen Platz haben. Stolz ist der Geselligkeitsverein "Höhe 308" auf zwei Mitglieder, die Gebrüder Heefner aus Amerika. "Sie erwarben ein Haus neben dem Vereinslokal, kamen zum Stammtisch und traten sofort bei uns ein."
Die Arbeit macht ihm sichtlich Spaß. Immer wieder klingelt das Handy, werden Termine vereinbart, Veranstaltungen organisiert. Georg Seidl selbst ist bei 24 Weidener Vereinen Mitglied. "Ich besuche immer wieder andere Veranstaltungen, die Vereine und Verbände kommen dann auch zu uns." Da gerät das Familienleben immer wieder ins Abseits. Seine Frau Monika, eine OP-Schwester im Weidener Klinikum, hat aber Verständnis für die große Leidenschaft ihres Mannes, die "Höhe 308".
Bleibt da noch Zeit für andere Hobbys? Der "Schurl" schmunzelt. Als früherer Postbeamter lag es nahe, Briefmarken zu sammeln. Das macht der 63-jährige Pensionist noch heute. "Seit vier Jahren habe ich mit Bürgermeister Lothar Höher schon vereinbart, dass wir uns einmal austauschen. Aber ich hoffe, dass es doch noch einmal klappt." Und dann ist da noch ein weitere Leidenschaft, das Motorradfahren. "Nach zwölf Jahren Pause habe ich mir zur Überraschung aller Familienmitglieder noch einmal eine 1200er BMW gekauft", erzählt der "Schurl". Mit ihr fährt er ab und zu durch die oberpfälzische Landschaft - wenn ihm die Arbeit als Präsident der "Höhe 308" dazu Zeit lässt. Klaus Federl
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