BEZDRUŽICE (WESERITZ)
Mit Dampf durch böhmische Dörfer
Ausflugstipp: Schnuckelige Museumsbahn in Tschechien
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| Auf der Steigung zwischen Kokasice und Konstantinovy Lazne muss sich die kleine Lok mächtig ins Zeug legen. Bild: Harald Mohr |
Die Lok wurde im Jahr 1899 bei der Lokomotivfabrik Krauss in Linz oder München gebaut und als 97 161 bei der Königlich-Kaiserlichen Staatsbahn (kkStB) Österreich-Ungarns in Dienst gestellt. Die im Jahre 1918 gegründete Tschechoslowakische Staatsbahn „Ceskoslovenské státní dráhy (CSD)“ reihte sie als 310 072 ein. In Weseritz befand sich auch das kleine Bahnbetriebswerk der Strecke, das heute dem Verein als Quartier dient. Die 24 Kilometer lange Strecke wird noch planmäßig von Schienenbussen der Tschechischen Staatsbahn (CD) befahren.
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| Zum romantischen Bahnhofs-Ensemble von Bezdruzice aus K.u.K.-Zeiten gehört auch der Lokschuppen. Bild: Harald Mohr |
Der Verein befährt mit seinem Dampfzug mit einem Zugpaar die Strecke bis Cebiv (Zebau), die anderen fahren nur über Konstantinovy Lazne bis zum nächsten Bahnhof Kokašice (Kokaschitz), was nur zwölf Minuten einfache Fahrt dauert. Umso mehr Zeit hat man, die weiteren Sehenswürdigkeiten der Gegend anzuschauen.
Neben dem Glasmuseum (ww.zamekbezdruzice.cz) auf dem Schloss in Bezdružice oder der Burg Švamberk (Schwamberg) bietet sich da der kleine Kurort Konstantinovy Lazne mit seinen nach Schwefelwasserstoff riechenden „Stinkerquellen“ und seinen Jugendstil-Villen an. Der Ort ist nach Fürst Konstantin von Löwenstein benannt, der das Bad im Jahr 1837 erworben hatte.
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| Eine bunte Zuggarnitur wartet auf die Abfahrt. Bild: Harald Mohr |
Auf dem Heimweg darf natürlich der Ort Teplá (Tepl) mit dem nahe gelegenen Prämonstratenserkloster nicht fehlen, in dessen Klosterherberge man laut Reiseführer-Autor Jürgen Herda („Die Goldene Straße“) preisgünstig essen kann.
Die „nicht weitergehende“ Uhr an der Klosterkirche stehe da immer auf halb zwölf als Zeichen, dass der Gast gerade recht zum Essen kommt. Auf dem Heimweg läge dann auch Marienbad, falls man noch nicht genügend Eindrücke gesammelt hat. Ein Halt lohnt sich immer – auch im alten Bergbaustädtchen Planá.
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| Sogar das alte Fabrikschild ist noch an der Lok. Bild: Harald Mohr |
Anfahrt nach Bezdružice über Mähring, in Planá links abbiegen Richtung Konstantinovy Lazne/Bezdružice (Achtung: Tempo 90, Fahrlicht einschalten).
Kontakt zum Verein Plzenská dráha und Bestellung von Sonderzügen unter Telefon 0042/0604/827735 (Herr Plochý), E-Mail info@plzenskadraha.cz. Informationen im Internet unter www.plzenskadraha.cz. Das Infozentrum der Mikroregion Konstantinbad ist zu erreichen unter Telefon 0042/0373/700734, E-Mail kultura@infokl.cz. Informationen im Internet unter www.infokl.cz.
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| Am Bahnsteig in Kokasice zeigt man Folklore. Bild: Harald Mohr |






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