Sulzbach-Rosenberg
Fortschrittliche Behandlung für Notfallpatienten
Neues Therapiesystem für Intensivstation - genau gesteuerte Unterkühlung und Wiedererwärmung
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Dem Wunsch des Therapieteams der Intensivstation, durch eine nicht unerhebliche Investition die Behandlung seiner Patienten dem neuesten wissenschaftlichen Standard anzupassen, wurde sehr bereitwillig entsprochen. Möglich wurde dies unter anderem durch eine großzügige Spende durch den Förderverein des St. Anna Krankenhauses. Schließlich, so die Verantwortlichen des Vereins, ging es hier um eine Investition die maximal den zu versorgenden Patienten zugute kommt.
Das Gerät samt Zubehör konnte diese Woche dem Behandlungsteam der Intensivstation übergeben werden. Bemerkenswert ist dabei, so der Lieferant, dass deutschlandweit bisher nur Schwerpunktkrankenhäuser und Uni-Kliniken eine solche Anschaffung getätigt haben, hier allerdings mit steigender Tendenz. Das medizinische Gerät schafft die Möglichkeit, durch eine zeitlich begrenzte Unterkühlung und anschließend exakt gesteuerte Wiedererwärmung mögliche Spätfolgen bei zum Beispiel wiederbelebten Patienten abzuwenden.
Bereits seit längerem werden solche Notfallpatienten für eine bestimmte Zeit unterkühlt, um vor allem Nervenzellen vor Schäden zu bewahren. Durch den technischen Fortschritt ist es nun möglich, diesen Vorgang entsprechend wissenschaftlichen Standards exakter durchzuführen und auch die anschließende Erwärmung des Patienten genau angepasst umzusetzen.
Wie sich gezeigt hat, kann damit die Häufigkeit von Spätschäden nach Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich gesenkt werden. Das Behandlungsteam freut sich logischerweise seinen Patienten eine absolut hochwertige, den internationalen Leitlinien entsprechende Behandlung bieten zu können.



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