Waldsassen
Der Leimring
Gartentipp der Umweltstation Waldsassen
|
| Der Leimring. Bildquelle: Wikipedia |
sollte man die Ringe Ende Februar. Früher verwendete man helles Papier, dies lockt jedoch zahlreiche Insekten, wie zum Beispiel Marienkäfer oder Schwebfliegen an, die herbei fliegen, um den hellen Bereich am Baumstamm näher zu betrachten.
Die meisten Hersteller bieten inzwischen grünes Leimpapier an, welches “nur” den Tieren zum Verhängnis wird, welche am Baumstamm herumkrabbeln:
Frostspannerweibchen, Ameisen, Ohrwürmern, Käfern, sowie Spinnen und Weberknechten, die den Spanner-Weibchen nachjagen.
Im Folgenden einige Tipps zu Leimringen:
- Im Garten sollte man mit Leimringen nicht nur Obst- sondern auch benachbarte Laubbäume schützen
- Man legt die klebrigen Fallen um den Stamm, bei alten Bäumen auch um dicke Äste und bei Jungbäumen um die Stützpfähle
- Das Papier muss dicht, fest und lückenlos anliegen, damit die Frostspannerweibchen nicht darunter durchkriechen
- Lose Borke kratzt man vorher ab, Ritzen und Tunnel in der Rinde verschließt man
mit Lehm- oder Tonmehlbrei
- Die Ring-Enden sollten sich 3-5cm überlappen. Sie dürfen nicht in die Hauptwindrichtung weisen, da sonst das Papier gelockert und gefleddert werden kann.
- Die Leimringe regelmäßig kontrollieren, angewehtes Laub, Aststücke und sonstige Objekte entferne, die als Brücke über den Leim dienen könnten.
- Darauf achten, dass die Weibchen nicht über ihre toten Artgenossen krabbeln, Leimringe gegebenenfalls erneuern
- Im Bereich unter und neben den Leimringen nach Eiern Ausschau halten und zerstören, die die gestrandeten Weibchen in ihrer Not dort abgelegt haben
Weitere nützliche Tipps für Umwelt und Garten unter www.kubz.de



versenden
drucken
Leserbrief

