Weiden
Neu auf dem Buchmarkt: "Das Tor"
Traumgeschichte als Abenteuerroman
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Siegfried Hartmannsgruber aus Reuth bei Erbendorf hat nun mit seinem neuen Buch „Das Tor“ so eine Art Ersatzmärchen geschrieben. Nach vollständigem Lesen der 340 Seiten bin ich völlig überrascht, was der Autor an Phantasie für seine Geschichte von Johannes und Sarah aufwenden musste. Ich musste, wie schon erwähnt, an Harry-Potter-Abenteuer denken, irgendwie ist das Buch ja Traum und Märchen gleichermaßen.
Hartmannsgruber hat eine recht geschickte Aufteilung getroffen in 57 Kapitel insgesamt, die jeweils eine Überschrift und je einen Satz aus dem Inhalt des Kapitels voranstellen. Mir persönlich war diese Aufteilung hilfreich, da man sich irgendwie von Abenteuer zu Abenteuer weiterhangelt.
Was gewagt erscheint: Der Autor setzte an einigen Stellen Sätze aus dem Neuen Testament, Beispiel: Markus 4, 21 bis 25. Man muss sich auch nicht wundern, dass ein Laptop (PC) namens Bruno Begleiter und Auskunftgeber für die Abenteurer spielt. Dies ist ein Novum, wenn einerseits Hightech in einem Jugendroman eine Rolle spielt, doch dies mit der "Moderne" völlig kompatibel scheint.
Auf dem Einband ist unter anderem zu lesen:
„Siegfried Hartmannsgruber gelingt es in seinem rasanten, bis zum Ende hin hochspannenden Abenteuerroman eine Geschichte von überquellender Phantasie auszubreiten. (...) Man kann die Geschichte den klassischen Jugendbüchern zur Seite stellen und ihre furiose Dynamik genießen.“
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