München
Commissario Laurenti ermittelt zum sechsten Mal in der Hafenstadt Triest
Lesung und Buch-Tipp: Veit Heinichen "Die Ruhe des Stärkeren"
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| Veit Heinichen vor seinem Publikum. Bild: Brigitte Wiendl |
Der politisch engagierte Heinichen nahm Stellung zur deutschen Bundeskanzlerin und zur aktuellen Finanzkrise, die er heraufkommen sah. Von der Verstaatlichung der Banken schlug er den Bogen zur früheren DDR. Er erzählte über sein „gestörtes“ Verhältnis zum Triester Bürgermeister und dass dieser ihm trotzdem oder deswegen eine Auszeichnung verleihen wird.
Die Besucher der ausverkauften Veranstaltung erfuhren die Hintergründe zu dem rätselhaften Namen des Protagonisten, seiner Herkunft und Überraschendes zum Verhältnis zwischen Schriftsteller und von ihm erschaffenen Romanhelden. Der Commissario sei nicht das Alter Ego von Heinichen.
Eigentlich kann er ihn nicht ausstehen. Laurenti sei Gast in Heinichens Lieblingsrestaurants, gebe dort Lokalrunden aus und er, Heinichen, dürfe die Zeche bezahlen. Betritt der Autor eine Bar, räumt der Gesetzeshüter das Feld. Will der Schriftsteller sein Haus verlassen, wird ihm dies durch zwei Polizisten verwehrt, die vor dem Eingang postiert sind, sodass er sich auf der Rückseite des Hauses abseilen muss. Heinichen versucht deshalb sogar, seinen Romanhelden umzubringen.
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