Von Bürgerreporter/in Susanne Ritter  |  17.03.2009  | Netzcode: 1757091  |  300 Mal gelesen.Beitrag einer OWZ-Bürgerreporter/in
Weiden

Der Vorleser

Buch-Tipp

Der Autor Bernhard Schlink beschreibt autobiografisch in der Ich-Erzählform.
Als 15-Jähriger verliebt sich Michael in die 20 Jahre ältere Hanna, es entsteht eine sexuelle Leidenschaft. Bei den täglichen Treffen lässt sich Hanna von Michael seine Schullektüren vorlesen, bis Hanna eines Tages spurlos verschwindet.

Nach vielen Jahren trifft Michael wieder auf Hanna. Als Jurastudent ist er Beobachter einer Gerichtsverhandlung in der Hanna als frühere KZ-Aufseherin angeklagt ist. Damit ihr Analphabetismus unerkannt bleibt, nimmt sie die gesamte Schuld auf sich und wird verurteilt.

Michael hält auch während der Zeit im Gefängnis den Kontakt zu Hanna aufrecht und findet einen Weg, ihr weiter vorzulesen. Die Geschichte nimmt jedoch ein tragisches, unvorhersehbares Ende.

Ein Buch über das man nachdenken, reden und diskutieren kann, welches viele Fragen aufwirft. Trotz der anspruchsvollen Thematik liest es sich schnell und leicht. Im Februar 2009 lief der Film zum Buch in den deutschen Kinos an. Er erhielt bereits mehrere Auszeichnungen.


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