München
„Die Seerose im Speisesaal“
Buchtipp: Venezianische Geschichten von Ulrich Tukur
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| Ulrich Tukur: "Die Seerose im Speisesaal". Bild: Brigitte Wiendl |
Als ich ein paar Monate später Ulrich Tukur in der Rundfunksendung „Zu Gast auf der Blauen Couch“ hörte, wurde ich an mein Geschenk erinnert und neugierig. Ich zog es aus dem in der Zwischenzeit weiter angewachsenen Stoß hervor und las es in einem Zug aus.
Tukur lebt seit einigen Jahren mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John in Venedig. Von ihr sind auch die Bilder, die zur Stimmung des Buches wunderbar passen. Die „phantasievollen Geschichten sind romantisch, komisch, absurd und voller liebenswerter Figuren“. Hier verspricht die Kurzbeschreibung des Verlages nicht zu viel. Es war wirklich ein herrlicher Lesegenuss.
Zwar erinnert das Werk an die Erzählungen von Mario Adorf oder die Short-Storys eines Paul Auster, das heißt die Geschichten könnten genauso gut in Rom oder New York passiert sein, aber der Autor selbst meint: „Dies ist kein Buch über Venedig, es ist ein Buch, das nur in Venedig hat entstehen können.“
Ich warte sehnsuchtsvoll auf Tukurs zweites literarisches Werk.
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