Weiden
Ball geentert
Spritziger Karibik-Spaß bei den Gastronomen
Weiden. (uz) Sie hatten zwar Sand in den Schuhen, die Vorstandsmitglieder des Hotel- und Gaststättenverbandes beim gemeinsamen Fotoshooting im Segelboot. Aber was das Ball-Getriebe anging, blieb alles blitzsauber. Bei den Gastronomen lief es am Montagabend wie geölt. Die Gästezahl war zwar leicht rückläufig. Aber was die Herrschaften im Showteil boten, war einsame Spitze.
Lediglich am Anfang musste einer nachprüfen, ob die Stromrechnung auch bezahlt war. Die Showband "Sunset" aus München startete ohne Energie: "Sundown" - Sonnenfinsternis. Die Gäste mussten ein paar Minuten warten, bis die Band wieder auf Touren kam. Das verzögerte auch den Auftritt der Showtanzgruppe Silbania Altmannstein.Die war allererste Sahne. Die Gardetruppe aus dem Ingolstädter Raum ist amtierender Bayerischer und Deutscher Vizemeister im Showtanz. Da wurden Menschenpyramiden gebaut, da flogen Mädels durch die Luft. Und Pyrotechnik: Zirkus ist nix dagegen. Turbulent! Klasse! Vorsitzender Robert Drechsel und sein Team hatten einen Glücksgriff getan.
Kaolinsand im Foyer. Kokosnüsse, Palmwedel, Riesenmuschel und Strandkorb: "Karibik Feeling" machte sich breit. Die Bar war mit exotischen Cocktails bestückt. Schon beim Eintritt gab es als Aperitif Wein von Winzer Hans Preschitz aus Weiden am See. Serviert wurde der Rebensaft von Schülern der Berufsfachschule Wiesau, die auch für den Südsee-Cocktail kurz vor Mitternacht verantwortlich zeichneten.
An Galgenstricken baumelten Holz-Piraten. Auf den Tischen gab es Ananas, Bananen und allerlei Perlmutt zwischen bunten Kieseln. Und dann erst die Mitternachtsshow: Captain Jack Sparrow und seine Halunken. "Fluch der Karibik" - made in Windischeschenbach. Wie die Vorgruppe tanzten die Jungs und Mädels auf allerhöchstem Niveau. Unter den Gästen gesichtet: Stadträtin Angelika Heining, die es sehr gut mit ihrem Kollegen Gerhard Bihler konnte, und Stadtrat Hans Walter Blum, der sich lieber an Jugendpfleger Ewald Zenger hielt. Klaus Fischer, Chef des Gartenbauvereins und von daher eher auf den Blumenball fixiert, fand die karibische Art mindestens genauso dufte.
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