Beispiel Wunsiedel
Die Neonazi-Aufmärsche zum Gedenken an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß hatten eine lange Tradition, als sich 2002 erstmals bürgerlicher Protest regte - "noch vorsichtig und brav", wie zweiter Bürgermeister Matthias Popp erzählt. Bis 2004 wuchs das Selbstvertrauen derart, dass Hunderte Wunsiedler mit einer Sitzblockade rund 150 Rechtsradikale stoppten. Das Motto: "Wunsiedel ist bunt, nicht braun."Dank Änderungen im Versammlungsrecht, zu der laut Popp die Erfahrungen der Stadt beitrugen, wurden die Nazi-Aufmärsche in den vergangenen beiden Jahren verboten. (rg)
Tagesausgabe als E-Paper kaufen und mobil bezahlen
Sie können seit März 2012 auch eine einzelne Ausgabe unserer Zeitung im E-Paper-Format kaufen. Die Bezahlung erfolgt direkt über Ihr Mobiltelefon, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das E-Paper aussieht, können Sie hier klicken und ein kostenloses Ansichtsexemplar anschauen.
zum Thema
Weiden
Nazis müssen draußen bleiben
Wenn Rechte anklopfen: Breites Bündnis bilden
Was tun, wenn Nazis vor der Tür stehen? In der Praxis ist die Frage des Abends schnell beantwortet. Vier NPD-Mitgliedern verwehren die Veranstalter von DGB und Jugendring den Zutritt zur Max-Reger-Halle - anders als am Donnerstag bleibt die Podiumsdiskussion von rechten Störmanövern verschont. Die ungebetenen Gäste versuchen mit bescheidenem Erfolg, noch ein paar Flugblätter an den Mann zu bringen. Und trollen sich dann still und leise. mehr...Gestern, Seite 2
Mittwoch, Seite 2







