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15.11.2006  | Netzcode: 10945131  |  438 Mal gelesen.

Beispiel Wunsiedel

Die Neonazi-Aufmärsche zum Gedenken an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß hatten eine lange Tradition, als sich 2002 erstmals bürgerlicher Protest regte - "noch vorsichtig und brav", wie zweiter Bürgermeister Matthias Popp erzählt. Bis 2004 wuchs das Selbstvertrauen derart, dass Hunderte Wunsiedler mit einer Sitzblockade rund 150 Rechtsradikale stoppten. Das Motto: "Wunsiedel ist bunt, nicht braun."

Dank Änderungen im Versammlungsrecht, zu der laut Popp die Erfahrungen der Stadt beitrugen, wurden die Nazi-Aufmärsche in den vergangenen beiden Jahren verboten. (rg)

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