Das Wetter ist immer schlecht
Ums Eck g'schaut mit Harald Mohr
Jetzt hat es mal ein paar Tage ordentlich geregnet, und schon jault die ganze Nation einschließlich mir: "Es regnet bei uns ununterbrochen." Vergessen haben wir, dass wir vor zwei Wochen noch unter der Hitze stöhnten und jammerten: "Hoffentlich kommt bald Regen!"
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Die 35 Grad neulich? Da erinnern wir uns an "schönes Sommerwetter", aber nicht an den Beinahe-Kreislaufkollaps, die unerträgliche Hitze, bei der jede Bewegung einen Schweißausbruch verursachte. Wenn es wieder heiß ist, erinnern wir uns dagegen an diese "schönen" Tage, an denen der Regen angenehme Abkühlung brachte und das Gras wieder wachsen ließ, nicht aber an Orkanstürme, Überschwemmungen und feucht-klamme Nächte.
Es hilft nichts: Das Wetter ist einfach immer schlecht. Es sei denn, wir machen es wie Karl Valentin: Der hat sich auch gefreut, wenn es mit dem Radl bergauf ging: Nach jeder Steigung, so der Komiker, geht es schließlich zwangsläufig wieder bergab.
Ihr Harald Mohr


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