Oberpfalznetz.de > Lokales > Kreis Amberg-Sulzbach > Mit 12,3 Prozent bayernweit an der Spitze

15.07.2005  | Netzcode: 10742425  |  67 Mal gelesen.
Amberg-Sulzbach

Mit 12,3 Prozent bayernweit an der Spitze

Mobilfunk-Volksbegehren: Ebermannsdorf und Vilseck zur Halbzeit der Eintragungsfrist ganz vorne dabei

"Die hervorragenden Zwischenergebnisse in den Kommunen mit Mobilfunkbrennpunkten zeigen, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger die Chance des Volksbegehrens nutzen", so Klaus Mrasek, Sprecher des Aktionskreises "Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk". Mit 12,3 Prozent in Ebermannsdorf und 8,9 Prozent in Vilseck lagen diese Kommunen nach der Hälfte der Eintragungszeit bayerneit mit an der Spitze.

Auch die übrige Halbzeitbilanz fiel vorsichtig optimistisch aus. "Die Unterstützerzahlen bewegen sich nach einer Woche in etwa auf dem Niveau des Senats- bzw. Waldvolksbegehrens.

Mit großer Verärgerung reagierten die Mitglieder des Aktionskreises auf "die Desinformationskampagne der Mobilfunklobby". "Ein Erfolg des Volksbegehrens führt auf keinen Fall zur Einschränkung der Möglichkeit, mit dem Handy zu telefonieren. Doch der viel gepriesene Mobilfunkpakt II ist eine reine Propagandaveranstaltung zur Steigerung der Akzeptanz der Technik. Auch nach dem schönsten runden Tisch bleibt die Standortentscheidung ausschließlich beim Mobilfunkbetreiber," so Klaus Mrasek.

Nicht zuletzt deshalb lehne der Bayerische Städtetag diesen Pakt mit den Mobilfunkbetreibern ab. Auch die Behauptung, das Volksbegehren ändere nichts an der Rechtssituation, sei "eine Falschinformation der Mobilfunklobby".

"Die Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk kommt in den Landesentwicklungsplan. Dieser Plan ist die Grundlage für den Netzausbau und die Bauleitplanung. Mit dem Kriterium Gesundheitsvorsorge kann dem Wildwuchs bei Sendemasten Einhalt geboten werden," korrigierte Franz Kohl, Sprecher der Mobilfunkgegner Gittermast Drechselberg, Falschdarstellungen aus seiner Sichtweise.

Auch die Änderung der Bauordnung verbessere die Rechtsposition der betroffenen Bürger. Bisher würden Sendemasten genehmigungsfrei "in Nacht- und Nebelaktionen aufgestellt". Auch diese Masten brauchen nach dem Volksbegehren künftig eine Baugenehmigung. Öffentlichkeit werde hergestellt, die Nachbarn würden angehört und die Kommunen könnten in eine Positivstandortplanung einsteigen, d. h. die Kommune schreibt geeignete Standorte für Sendeanlagen fest, an die die Betreiber gebunden sind.

Die Eintragungsfrist läuft bis Montag, 18. Juli. Die Eintragungszeiten der Kommunen sind unter www.mobil-funk-as.de nachzulesen.


Heute

Poppenricht

20 000 Euro für soziale Zwecke

Frauenbund Poppenricht engagiert sich seit 30 Jahren im kirchlichen und caritativen Bereich

Mit einem festlichen Gottesdienst und einem Empfang im Pfarrheim hat der Frauenbund Poppenricht sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Dort stießen die Mitglieder mit Sekt auf den Geburtstag an. mehr...

Auerbach

Außerhalb des Budgets geholfen

Vertrauen für Elisabeth Kolleng an Spitze des Fördervereins Johannes-Klinik und Rettungswache

Über Sachspenden im Wert von rund 6000 Euro freute sich der Förderverein St.-Johannes-Klinik und Rettungswache während des vergangenen Jahres. Bei der Hauptversammlung setzten die Mitglieder das Führungsteam einstimmig für weitere drei Jahre ein. mehr...

Etzelwang

Bekleidet und mit viel Humor

Evergreens im Bad: Förderverein organisiert ein abwechslungsreiches Konzert

Der Förderverein Freibad Etzelwang arbeitet ständig an neuen Ideen, um Einwohnern und Gästen abwechslungsreiche Unterhaltung zu bieten und sie dabei auch gut zu verpflegen. Der Erlös aus solchen Events dient der finanziellen Sicherung des Freibads. mehr...

Sulzbach-Rosenberg

Blitzschlag im Schornstein und Ölspuren

Turbulenter Start ins Altstadtfestwochenende - Feuerwehr Sulzbach-Rosenberg im Juni sehr aktiv

Der verhältnismäßig ruhig begonnene Monat Juni endete mit einem turbulenten Altstadtwochenende für die Sulzbacher Feuerwehr: Neben vielen Veranstaltungen wie z.B. Kirwabaumtransport, bei denen die mehr...

Sulzbach-Rosenberg

Bunter Bilderbogen

Berufsfachschule zeigt Musical "Life is a Cabaret"

Unter dem Titel "Life is a Cabaret" präsentiert die Musical-Klasse der Berufsfachschule für Musik ihr Jahresschlussprojekt. In einem bunten Bilderbogen geht es um Liebe, Geld und alles, was die Welt mehr...
Zum Artikel: Blaue Seiten Amberg

Kümmersbruck

400 Parzellen für die nächsten Jahre

Gemeinderat befasst sich mit künftiger Entwicklung von Kümmersbruck - 46,5 Prozent Waldanteil

Zwei Stunden beschäftigte sich der Gemeinderat zuletzt ein mit der Zukunft der Kommune. Eckpunkte waren die fundamentale Frage des Flächennutzungs- und des Landschaftsplanes - und somit um das Gesicht der Gemeinde für die nächsten rund 20 Jahre. "Kümmersbruck ist in den vergangenen 20 Jahren enorm gewachsen", so Bürgermeister Richard Gaßner. Grundlage dafür sei eine nachfrageorientierte Baugebietsausweisung und Erschließung gewesen. mehr...

Sulzbach-Rosenberg

Betrieb läuft jetzt noch effektiver

Biomasseheizkraftwerk ESR weiht neue Brennstoff-Annahmehalle für 100 000 Euro ein

Vollen Einsatz für den Klimaschutz zeigt das Biomasseheizkraftwerk ESR am Eichelberg. Mit der Verbrennung von naturbelassenen Hölzern in Form von Hackschnitzeln ist kohlendioxidneutrales Heizen gewährleistet. Durch eine neue Brennstoffannahmehalle verbessert das Werk nun weiter seine Betriebsweise. ESR erzeugt umweltfreundlichen Strom und versorgt zuverlässig das Fernwärmenetz der Herzogstadt. mehr...

Sulzbach-Rosenberg

Eigene Identität nicht vergessen

Verein "Kulturhaus Sulzbach-Rosenberg" arbeitet für Integration von Übersiedlern

Der Verein "Kulturhaus Sulzbach-Rosenberg e.V." feierte im Landkreiskulturzentrum mit vielen Gästen. Vorsitzende Irma Axt erläuterte die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Ziel sei es, durch Kultur- und Freizeitangebote, Begegnung und Sport eine familienorientierte Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern. mehr...

Edelsfeld

Entdeckungsreise durch den Körper

Schüler verfolgen den Weg der Nahrung - Vertraglich fixierter Verzicht auf Glimmstängel

Sucht- und Gewaltprävention mal anders: Vier Jahre lang absolvierten die beiden vierten Klassen der Sebastian-Kneipp-Schule das Gesundheitsförderprogramm "Klasse 2000". Sie lernten dabei nicht nur, den Verlockungen von Nikotin, Alkohol und überzuckerten Süßigkeiten zu widerstehen. Jetzt wissen sie auch, was der Körper wirklich braucht, um gesund und fit zu bleiben. mehr...

Amberg-Sulzbach

Entspannen mit der Motorsäge

Lehrreicher Tag für Kursteilnehmer: Baum kann spreißeln und gefährlich in die Luft schnalzen

Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller wollte vorführen, wie man es nicht machen sollte. Er wollte zeigen, dass bei einem Schnitt von oben nach unten der Baum spreißelt und gefährlich aufschlägt, wenn er unter Spannung steht. Und was passierte? Nichts! Der Stamm ließ sich ohne Probleme durchtrennen - das war wohl der Vorführeffekt. mehr...