Auerbach
"Keine natürliche Erklärung"
Obduktion der beiden toten Wildpferde deutet auf Tat eines Tierquälers
Die beiden Wildpferde, die Ende Mai tot im Naturschutzgebiet Leonie gefunden wurden, weisen genau dieselben Verletzungen auf wie die Stute "Sixtina", die bereits im Februar in diesem mit Wasser gefüllten Erdtrichter auftauchte.Das ergab die Obduktion der beiden Przewalski-Stuten "Sierra" und "Rovina", erklärte jetzt Professor Henning Wiesner, der Leiter des Münchner Tierparks Hellabrunn. Auch die Kadaver dieser beiden Tiere wiesen jeweils ein massives stumpfes Trauma im Übergang vom Brust- zum Schulterbereich mit weitreichenden Blutungen unter der Haut auf.
Wiesner kann keine natürliche Erklärung für diese ungewöhnlichen Verletzungen finden und vermutet daher nach wie vor menschliche Einwirkung. Ein wie auch immer gearteter Todeskampf im Tümpel hätte jedenfalls noch ganz andere Spuren verursachen müssen, von denen aber bei der Obduktion nichts entdeckt worden sei.
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