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Von Michaela Schabel  |  10.03.2012  | Netzcode: 3170185  |  381 Mal gelesen.
München

Pferde und Hunde als Statussymbole

Münchner Neue Pinakothek zeigt Ausstellung über den bekannten englischen Tiermaler George Stubbs

Berühmt wurde George Stubbs durch seine
Berühmt wurde George Stubbs durch seine Pferdegemälde. Er porträtierte Pferde wie Models in perfekter Ästhetik. Das Bild trägt den Titel "Turf in Newmarket, mit Jockey im Sattel" (um 1766, Öl auf Leinwand). Bild: © Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection
Man möchte die Tiere streicheln, so schön glänzt ihr Fell, so plastisch sind ihre Körper. Englands bedeutendster Tiermaler George Stubbs ((1724 - 1806) kannte sich mit Tieren bestens aus, weil er sie nicht nur malte, sondern sie auch mit akribischer Sorgfalt studierte. Es sind vor allem die Pferde, die ihn faszinierten.

Das Verdienst der Neuen Pinakothek in München ist es, erstmals in Europa "George Stubbs : Science into Art - Tiermalerei zwischen Wissenschaft und Kunst" (bis 6. Mai) zu präsentieren. Integriert in die ständige Ausstellung "Englische Malerei" zeigt der direkte Vergleich mit den Gemälden von Thomas Lawrence und Thomas Gainsborough die individuelle, hochästhetische, teilweise überaus modern anmutende Malweise Georges Stubbs.

Pferde als Model



Die Ausstellung "George Stubbs" beginnt mit 18 Tafeln aus "The Anatomy of the Horse", dem Ergebnis seiner jahrelangen anatomischen Untersuchungen, bei denen er Pferde tötete, sezierte und mit wissenschaftlicher Akribie zeichnete: immer zweimal als reines Knochenskelett und mit Muskelschicht, immer von drei Ansichten, seitlich, von vorne und hinten.

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