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Von Susanne Wolke  |  22.02.2012  | Netzcode: 3150429  |  185 Mal gelesen.
Regensburg

Sporensammler, Steinformer, Feldarbeiter und Spurenleger

20 Jahre und vier Künstler: Die "Stadtkunst" in Regenburg feiert Geburtstag mit einer Jubiläumsausstellung

Stadtkunst
Auch die Arbeiten des Steinbildhauers Andreas Prucker sind derzeit in der Jubiläumsausstellung der "Stadtkunst" zu sehen. Bild: Wolke
"Nach 20 Jahren sehen wir, dass wir die Sache offenbar richtig gemacht haben." Peter Gigglberger muss die Stimme heben angesichts der zahlreichen Besucher, die an diesem Abend in den Ausstellungsraum der Regensburger "Stadtkunst" geströmt sind. Der Initiator der privaten Kunstakademie in der Prüfeninger Straße hat allen Grund zur Zufriedenheit. "Wir sind vielleicht nicht ununterbrochen in der Presse", sagt er. "Aber trotzdem sind wir gut angekommen."

"Wir", das sind neben Gigglberger selbst auch vier Künstler, die im Gebäude der "Stadtkunst" ihre Ateliers haben: Pauline Adler, Günter Klobouk, Andreas Prucker und Liz Zitzelsberger lassen hier Arbeiten entstehen, die sich zum Teil gehörig vom Mainstream abheben. Sie stehen im Mittelpunkt der Jubiläumsausstellung, mit der die "Stadtkunst" derzeit sich und ihre Freunde feiert. "20 Jahre 'Stadtkunst' - 4 Künstler stellen aus" lautet der Titel der Schau, die Einblicke gibt in das Werkeln hinter den Mauern der Kunstwerkstatt. Was man sieht und hört, ist erstaunlich. Da ist zunächst Günter Klobouk. Der mit Pilzsporen oder Wurzeln arbeitende Künstler ist laut Gigglberger nicht nur "der Schrecken aller Fachgeschäfte für Kunstbedarf". Als Gegenpol zu den allzu ernsthaften Positionen eines Joseph Beuys oder Anselm Kiefer steht Klobouk in den Augen Gigglbergers zudem am Anfang einer neuen Entwicklung: Vom "Kunstnährbiotop Deutschland" aus soll nun einmal ein bisschen Fröhlichkeit in die Welt geschickt werden.

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