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Berlin
Dem Lynchmob der Kritiker entkommen
Weibliches Kämpfen und Lieben: Regisseurin Margarethe von Trotta wird heute 70
Eine TV-Dokumentation über ihren preisgekrönten Film "Rosa Luxemburg" trägt den Titel "Die Lust zu kämpfen - die Kraft zu lieben". Das passt wohl auch insgesamt zu Leben und Werk der Film- und Fernsehregisseurin Margarethe von Trotta, die heute ihren 70. Geburtstag feiert. Sie hat gerade ihren neuesten Film über die jüdische Philosophin Hannah Arendt" mit Barbara Sukowa abgedreht.Die am 21. Februar 1942 in Berlin geborene und heute in Paris und München lebende von Trotta ist eine auch international bekannte Autorenfilmerin. Sie widmete sich in ihren Filmen vor allem starken, aber auch zweifelnden und suchenden, eben kämpfenden Frauen, ohne sich je als Feministin zu sehen.
"Die bleierne Zeit"
Zu ihren bekanntesten und zum Teil mit Preisen bedachten Filmen gehören "Die bleierne Zeit" in Anlehnung an die Biografien der Geschwister Ensslin von 1981, "Heller Wahn" von 1983 über die Freundschaft zweier Frauen, "Rosa Luxemburg" von 1985 mit Barbara Sukowa und "Rosenstraße" (2003) mit Katja Riemann über den Widerstand von Berliner Frauen im Dritten Reich gegen den Abtransport ihrer jüdischen Männer in die Vernichtungslager.
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