Die Verhandlungen über eine Rettung der insolventen Drogeriekette Schlecker gehen auf die Zielgerade. Eine Vorentscheidung über den Einstieg von Investoren könnte bereits an diesem Freitag in einer
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Bei Hauptversammlung hagelt es Kritik - Vorstand macht Hoffnung: 2013 wieder eine Dividende
Nach Jahren der Flaute stimmt die teilverstaatlichte Commerzbank ihre leidgeprüften Aktionäre auf weiterhin schwache Ergebnisse ein. "Die Rahmenbedingungen für unser Geschäft bleiben bis auf
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Tarifstreit in Metallindustrie beigelegt - Auch Leiharbeiter erhalten deutlich mehr Geld
Der wochenlange Tarifstreit in der bayerischen Metallindustrie ist endgültig beendet. Wie erwartet übernahmen Arbeitgeber und die IG Metall am Dienstag den bereits im Pilotbezirk Baden-Württemberg erzielten neuen Tarifvertrag, wie beide Seiten nach der inzwischen fünften Verhandlungsrunde in Bad Gögging mitteilten.
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Fahrenschon neuer Sparkassenpräsident - Kritik an Bankenregulierung
Der neue Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon warnt vor einer Bankenregulierung, die die Kreditvergabe an den Mittelstand erschwert. "Es darf nicht alles nur auf Kapitalmärkte ausgerichtet werden", sagte er am Dienstag bei einem Festakt zu seiner Amtseinführung in Berlin.
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Von Georg Ismar, dpa |
17.02.2012
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Berlin
Zocken mit der Stromversorgung?
Netz stand nahe am Blackout: Schuld sind möglicherweise Fehleinschätzungen der Stromhändler
Berlin. Zocken und Gier sind Begriffe, die Politiker gern mit den Finanzmärkten in Verbindung bringen. Doch dass womöglich zockende Stromhändler und nicht etwa die immer wieder beschworene Stilllegung von acht Atommeilern das deutsche Stromnetz gefährlich nahe an einen Blackout gebracht haben könnten, ist neu.
Das deutsche Stromnetz stand in den kalten Wintertagen möglicherweise durch riskante Handelsgeschäfte von einem Zusammenbruch. Bild: dpa
Das deutsche Stromnetz habe seit dem 6. Februar zu unterschiedlichen Tageszeiten "erhebliche, über mehrere Stunden andauernde Unterdeckungen verzeichnet", schreibt die Bundesnetzagentur in einem Brandbrief laut "Berliner Zeitung".
Die Netzwächter fordern Aufklärung, was zu der gefährlichen Unterversorgung zwischen dem 6. und 9. Februar geführt hat. "Es war sehr, sehr ernst", heißt es in der Aufsichtsbehörde am Donnerstag. "Wir werden das in alle Richtungen untersuchen", betont ein Sprecher von Präsident Matthias Kurth. Ob der Grund in einem aus Kostengründen betriebenen Kleinrechnen des Bedarfs liegt, sei aber reine Vermutung.
Rekordnachfrage
Wegen einer Rekordnachfrage von bis zu 100 000 Megawatt in Frankreich und auch eines in Deutschland hohen Verbrauchs bei extremer Kälte schnellte der Börsen-Strompreis am Spotmarkt für kurzfristige Einkäufe in die Höhe, teils waren über 350 Euro für die Megawattstunde Strom zu berappen. "Bilanzkreisverantwortliche" oder vereinfacht gesagt Stromhändler handeln mit Liefer- und Abnahmeversprechen - also dass sie für einen bestimmten Zeitraum von einem Stromlieferanten eine Menge X an Strom beziehen. Gegen sie richten sich die Vorwürfe.
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Von Georg Ismar, dpa |
17.02.2012
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Berlin
Zocken mit der Stromversorgung?
Netz stand nahe am Blackout: Schuld sind möglicherweise Fehleinschätzungen der Stromhändler
Sie prognostizieren anhand von Erfahrungswerten über den Verbrauch den Einkaufsbedarf - daran orientiert sich auch die Stromproduktion. Doch Anfang Februar kam es massenhaft zu Fehlprognosen. "Diese waren für die Unterdeckung verantwortlich", sagt ein Branchenkenner. "Es kam zu einer Art Herdentrieb, der das System hätten gefährden können." Der Verdacht: Die Händler können Prognosen kleingerechnet haben, um angesichts der extrem hohen Preise Geld zu sparen.
Um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten, mussten Notreserven angezapft werden. Diese sogenannte Regelenergie dient als Absicherung, wenn ein Kraftwerk ausfällt oder es wegen kleinerer Prognosefehler mehr Bedarf gibt als erwartet. Das massenhafte Anzapfen der Reserve drohte das Netz aber nahe an den Kollaps zu bringen. Kurzfristig musste Reservestrom unter anderem aus dem Kohlekraftwerk Mannheim 3 und aus Österreich angefordert werden.
Billige Regelenergie
Das Brisante dabei: Die Regelenergie war weitaus billiger, Kosten von lediglich rund 100 Euro je Megawattstunde werden den Händlern im Nachhinein dafür berechnet. "Wenn Sie 350 Euro für die Megawattstunde Strom ausgeben müssen oder die Chance haben, an einem anderen Markt günstiger Strom zu beziehen, dann nutzen Sie diese Chance. Ich halte dies per se nicht für kriminell", betont Tobias Federico, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Energy Brainpool.
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17.02.2012
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Berlin
Zocken mit der Stromversorgung?
Netz stand nahe am Blackout: Schuld sind möglicherweise Fehleinschätzungen der Stromhändler
"Es ist schwer, hier Absicht nachzuweisen", so Federico. Das Verlassen auf die Regelleistung wird in der Politik und der Industrie jedoch als riskantes Vabanquespiel bewertet. Die genauen Hintergründe will die Bundesnetzagentur nun ermitteln. Schuld an der Sondersituation könnte auch das "M" haben, wird von Branchenkennern betont. Denn die Preise an der Pariser Börse für kurzfristige Stromeinkäufe schlagen derzeit besonders stark morgens und abends aus. Mittags gehen die Preise wie dem Verlauf eines "M" folgend trotz hohen Verbrauchs meist runter. Der Grund: Viel Solarstrom senkt auch im Winter mittags oft den Preis.
Durch die "Solardelle" können einige Kraftwerke nicht wie früher durchlaufen. Um sie nicht für wenige Stunden anzufahren, was unrentabel ist, gebe es in den Morgen- und Abendzeiten bisweilen Knappheiten, die den Preis treiben - und damit das Händler-Geschäft erschweren.
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Der starke Anstieg der Kraftstoffpreise hält die Inflation in Deutschland über der Zwei-Prozent-Marke. Im April mussten die Verbraucher durchschnittlich 2,1 Prozent mehr für Waren und Dienstleistungen zahlen als ein Jahr zuvor. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.
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Die größte US-Bank, J P Morgan Chase, hat seit Anfang April rund 2 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) bei riskanten Finanzwetten verloren. Bankchef Jamie Dimon sah sich gezwungen, persönlich die Anleger zu informieren. Die Verluste seien selbstverschuldet, sagte er in einer eilig anberaumten Telefonkonferenz.
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