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Weiden
Lang lebe die Republik
"Weidener Kabarett-Gruppe" präsentiert ihre Sicht aufs Lokalgeschehen
Weiden. (uz) "Fropf" - die "Weidener Kabarett-Gruppe" rief am Sonntag in "Iblacker's Zoiglstüberl" die "Freie Republik Oberpfalz" aus: "Fropf". Damit komme Weiden endlich weg vom letzten Platz in der Arbeitslosenstatistik. "Wir machen unsere eigene."
Weitere Vorteile: Die SpVgg spiele nicht mehr in der Bezirksoberliga, sondern in der Champions-League. Und der Papst beim nächsten "Urbi et Orbi" auf dem Peterplatz: "Ich grüße meine Freunde von der Freien Republik Oberpfalz und wünsche frohe Ostern." Solche Gedankenspiele präsentierte die Kabarett-Gruppe, bestehend aus Sonja Schreglmann, Manfred Hartung und Albrecht Vornberger, bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt in Weiden.Das Programm schonte auch die Roten nicht. So wurde zum Beispiel Bürgermeister Jens Meyer in der SPD-Rockband auf den Schemel gestellt, damit er über den Kontrabass schauen konnte. Josef Melch durfte auch mitspielen. Weil: "Einen, der so grimmig dreinschaut, braucht jede Rockband."
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß war kein Auserwählter, bekam also keine Freikarte für den stadteigenen Atombunker. Grund: "Er muss zum Rauchen immer raus." Und Josef Gebhardt outete sich als "Tatort"-Kommissar an der Seite seines Assistenten Alois Schinabeck - "Alois, fahr den Wagen vor" - mit selbst verfassten Eigenhuldigungen.
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