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Weiden
Fast 800 Einsätze für "Christoph 80"
Rettungshubschrauber in Latsch mit intensivem ersten Jahr - Schnelle Hilfe auch für 34 Kinder
Gerade erst feierlich gesegnet, machte sich "Christoph 80" auch schon fix vom Acker: Notruf aus Neunburg vorm Wald! Zurück blieben mehr als 80 Festgäste. Der Festakt am 1. April 2011 war schnell beendet, die ungleich längere Erfolgsgeschichte des Rettungshubschraubers am Flugplatz Latsch begann. "2011 war ein einsatzstarkes Jahr in Weiden", befindet Pilot Jochen Huber. 794 Einsätze flog der Eurocopter der DRF Luftrettung, um Notärzte schnell zu Notfallpatienten zu bringen. Viele Menschen verdanken ihm ihr Leben.Auch ein 30-jähriger US-Soldat am Stützpunkt Grafenwöhr. Sein Pech: Beim Rangieren geriet er zwischen Fahrzeug und Tor, erlitt dabei schwere Bauchquetschungen. Sein Glück: Es geschah unmittelbar nach dem Hubschrauber-Start in Latsch. Huber: "Nach der Versorgung durch unseren Notarzt und Rettungsassistenten transportierten wir den Soldaten in das Amberger Krankenhaus." Nach den Angaben der DRF Luftrettung kein typischer Einsatz. Tatsächlich machten zwischen April und Dezember "lebensgefährliche Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt" den Großteil der Alarmierungsgründe aus. Wie beim 100. Einsatz im Mai: Im östlichen Landkreis Neustadt/WN hatte ein Mann massive Herzbeschwerden. Nachdem ihn der Mediziner stabilisiert hatte, brachte "Christoph 80" den Patienten in das Weidener Klinikum.
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