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Bayreuth/Berlin
Katharina Wagner überdenkt ihre Zukunft
Seit 2009 mit Halbschwester Eva Wagner-Pasquier als Führungs-Duo in Bayreuth
Wagner-Urenkelin Katharina Wagner lässt nach der Hälfte ihrer Amtszeit ihre Zukunft als Leiterin der Bayreuther Festspiele offen. "Ich kann heute noch nicht definitiv sagen, ob ich weitermachen will oder nicht", sagte Wagner der "Welt am Sonntag". Sie konzentriere sich derzeit nur auf die Jubiläumsfestspiele 2013, bei denen der 200. Geburtstag Richard Wagners gefeiert wird. "Danach schaue ich mir in Ruhe die Konstellation an und denke darüber nach, ob es für mich sinnvoll ist. Will ich vielleicht in Zukunft wieder mehr Regie führen? Wie sieht es bei mir privat aus? Das sind alles Fragen, die ich erst einmal für mich selber beantworten muss."Trotz der Negativschlagzeilen des vergangenen Jahres habe sie nie an Rücktritt gedacht: "Ich habe einen Vertrag bis 2015 und werde das auch so lange machen. Wer in der Öffentlichkeit steht, muss Kritik aushalten. Und auch Ungerechtigkeiten" sagte Wagner. "Wenn man nicht weiß, dass das auf einen zukommt, und nach einer etwas ungemütlichen Saison einfach hinschmeißt, wäre man wirklich unfähig."
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