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Von (uz)  |  06.02.2012  | Netzcode: 3129298  |  435 Mal gelesen.
Weiden

"Tonnenschwere" Hunde

Bei Unfall entstehen ungeahnte Kräfte - Vortrag beim Verband für landwirtschaftliche Fachbildung

Weiden. (uz) Transporte auf deutschen Straßen sind alles andere als harmlos. Kontrollen hätten ergeben, dass zwei Drittel aller Ladungen unzureichend gesichert seien, unterrichtete Polizeihauptkommissar Cornelius Peter am Freitagabend die Mitglieder des Verbands für landwirtschaftliche Fachbildung (VLF) im Kreisverband Weiden. Der Chef der Weidener Verkehrspolizei: "Eine gesicherte Ladung kann das Leben des Fahrers und anderer retten."

Die Tatsache, "dass etwas kippt", sei unabhängig vom Gewicht. Vor allem sollten Zurrgurte nicht überschätzt werden. Bei einem Aufprall mit 50 Stundenkilometern entwickle eine 100 Gramm schwere CD eine Wucht, die neun Kilogramm entspreche. Ein Handy komme dann mit 28 Kilogramm daher, ein 40 Kilogramm schwerer Hund werde mit einem Gewicht von 3,8 Tonnen nach vorne geschleudert.

Nützliche Netze



Abhilfe schufen Gurte, Netze, Abdeckplatten und Klemmstangen. "Das Niederzurren der Ladung ist die schlechteste Möglichkeit der Sicherung."

VLF-Geschäftsführer Dr. Siegfried Kiener, Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weiden, bezifferte die Mitgliederzahl im "Lehnersaal" auf 1724. Dies entspreche bei sieben Neuaufnahmen einer Abnahme von 31 Mitgliedern. An der Landwirtschaftsschule seien derzeit 20 Studenten im ersten, 17 Studenten im dritten Semester und 22 Studenten im Praxisjahr. In der Hauswirtschaft seien es acht.

In seinem Tätigkeitsbericht ging Dr. Kiener auf einen Familiennachmittag, die Landesversammlung und zwei Vorstands- und Hauptausschusssitzungen ein. Insgesamt hat der Verband zwei Rundschreiben mit jeweils 1900 Exemplaren verschickt. An zehn Veranstaltungen fanden sich 667 Teilnehmer ein. Die beiden Bäuerinnen-Lehrfahrten mobilisierten 87 Landfrauen. Besucht wurde die Hallertau und Regensburg. Weitere Termine lieferten Informationen zu Futtermischung, Homöopathie, Pflanzenbau und Milchvieh.

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