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Weiden
Gesetze nur durchgepaukt
Energiewende: MdB Dr. Bärbel Kofler (SPD) räumt Schwächen in Berlin ein
Weiden. (wd) "Eine schöne Runde." MdB Werner Schieder (SPD) nickt zufrieden, denn er kann Banker, Bauern, Bürgermeister und Bürgerinitiativen, Gewerkschaftler, Vertreter der Solarwirtschaft und der Hochschule sowie Stadträte zum Diskussionsabend "Energiewende jetzt" begrüßen. Gerade beim Thema Windräder geht es am Donnerstag durchaus stürmisch zu im Gustav-von-Schlör-Saal.
Schieder drückt immer wieder mal sein Unverständnis aus, wenn betroffene Letzauer zum Rundumschlag ausholen wollen. Dabei macht MdB Dr. Bärbel Kofler, die umwelt- und energiepolitische Sprecherin der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion, unmissverständlich klar, dass Windenergie ein wichtiger Eckpfeiler der Energiewende sein müsse - "auch wenn ein Rad vor meinem Haus stehen würde".Wende nicht verschlafen
In seinem Grußwort betont Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, dass die Region - "wir kriegen bei den Windrädern kräftig Gegenwind" - den Umstieg auf alternative Energien "nicht verschlafen" dürfe. Mit der Gründung der Zeno erhielten die Weidener Stadtwerke eine besondere Rolle. Seggewiß begrüßte besonders die anwesenden Banker, deren Institute dafür sorgen könnten, dass Projekte finanziert würden und die Wertschöpfung in der Region bliebe.
"Wir brauchen die Windenergie, und irgendeinen beißt's", stellt Dr. Bärbel Kofler provokant fest. Die Energiewende sei "nicht am grünen Tisch hinzubekommen". Die Politik wolle aber den Rahmen setzen. "Wir wissen, dass es gewaltig knirscht." Wo Anreize nicht ausreichten, müssten "Ordnungsmaßnahmen" greifen. Entscheidend sei die Bürgerbeteiligung. "Manchmal wird man austesten, was der Bürger akzeptiert."
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