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Von (rg)  |  01.02.2012  | Netzcode: 3125746  |  530 Mal gelesen.
Weiden

Sehr frisches Gemüse

Händler Steinhilber beweist Stehvermögen am Stand

Weiden. (rg) Kein Wunder, dass die Kunden Schlange stehen vor den Kisten mit Salat, Rüben und Gurken, Äpfeln und Bananen: Auf dem Wochenmarkt ist Fritz Steinhilber derzeit konkurrenzlos. Der einzige verbliebene Gemüsehändler, der hier der Winterkälte trotzt. Wobei ...

Die Kälte kann Fritz Steinhilber nicht schrecken.
Die Kälte kann Fritz Steinhilber nicht schrecken. Der Gemüsehändler, seit 17 Jahren auf dem Wochenmarkt vertreten, macht gerade in den Wintermonaten das beste Geschäft. Seine Ware schützt er mit Planen und Gasheizern vor grimmigen Minusgraden. Bild: Gammanick
Bei Ihnen am Stand ist's ja gar nicht so kalt.

Steinhilber: Da darf's auch nicht so kalt sein - wegen dem Gemüse. Heute haben wir Glück, weil nicht so ein eiskalter Wind geht wie gestern. Bei minus acht Grad haben wir aufgebaut. Ein ganz normaler Wintertag.

Sie heizen mit Gasstrahlern?

Steinhilber: Mit Gasstrahlern und Gebläse. So lagert die Ware bei etwa drei Grad minus - auf Gesichtshöhe ist's etwas wärmer.

Ab welchem Kältegrad wäre es problematisch für Sie?

Steinhilber: Auch minus 18 Grad wären noch kein Thema - wenn es relativ windstill ist. Problematisch wird's dann eher für die Kunden: Die Ware könnte auf dem Nachhauseweg erfrieren. Was viele nicht wissen: Kartoffeln sind da mit am empfindlichsten. Kohlrabi, Äpfel, sogar Zitrusfrüchte halten mehr aus.

Und wenn wie am Dienstag der eiskalte "Böhmische" weht?

Steinhilber: Dann wird's schwierig für uns. Der fährt zwischen die Planen rein - ich hab' ja nur so eine Pawalatsch'n. Der Aufwand wäre zu groß. Man muss immer sehen, dass der Umsatz im Vergleich zum Aufwand stimmt. Auf einem Markt wie Weiden passt das normalerweise. In Vohenstrauß oder Schwandorf geht die Rechnung im Winter nicht auf.

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