Von Alexander Pausch |
28.01.2012
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Grafenwöhr
Rückkehr für kurze Zeit
172. US-Infanteriebrigade muss Grafenwöhr verlassen - Erster Abzug im Oktober
Grafenwöhr. Im Sommer soll die in Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN) stationierte 172. US-Infanteriebrigade "Blackhawk" von ihrem zwölfmonatigen Einsatz in Afghanistan zurückkehren. Doch viel Zeit, sich in der Oberpfalz zu Hause zu fühlen, dürfte den Soldaten nicht bleiben. Denn die Brigade soll abziehen.
Die 173. US-Fallschirmjägerbrigade wird auch weiterhin auf den Truppenübungsplätzen in Hohenfels und Grafenwöhr üben. Der US-Verband ist eine der zwei Brigaden, die dauerhaft in Europa bleiben. Bild: paa
Zwar ist noch offen wann, aber der Verband ist einer von zwei schweren Heeresverbänden, die das US-Verteidigungsministerium aus Europa abziehen will (wir berichteten). Ebenfalls von einem Abzug betroffen ist die in Baumholder (Rheinland-Pfalz) stationierte 170. US-Infanteriebrigade. Sie kehrt in den nächsten Wochen von ihrem zwölfmonatigen Einsatz in Afghanistan zurück. Zwar heißt es in Heidelberg im Hauptquartier des US-Heeres in Europa, ein Zeitplan liege noch nicht vor, aber der kommandierende General des US-Heeres in Europa, Generalleutnant Mark P. Hertling, hat im Interview mit dem US-Militärmagazin "Army Times" anklingen lassen, dass ein erster Verband bereits mit Beginn des US-Haushaltsjahres 2013, das am 1. Oktober 2012 beginnt, Deutschland verlassen könne. Dagegen sprach der Generalstabschef des US-Heeres, General Raymond Odierno, davon, dass eine Brigade 2013 und eine 2014 abgezogen werde. Beide Verbände würden aufgelöst, sagte er.
Nur noch 30 000 Soldaten
Von Alexander Pausch |
28.01.2012
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Grafenwöhr
Rückkehr für kurze Zeit
172. US-Infanteriebrigade muss Grafenwöhr verlassen - Erster Abzug im Oktober
Durch den geplanten Abzug sinkt die Zahl der US-Heeressoldaten um rund 10 000 auf etwa 30 000, da neben den beiden Brigaden weitere kleinere Einheiten abziehen sollen. Sollte, wie von Generalleutnant Hertling gewünscht, die Zahl der Soldaten in Grafenwöhr konstant bleiben, wären in der Oberpfalz rund ein Drittel aller Heeressoldaten in Europa stationiert. Das bedeutet aber, dass US-Einheiten aus anderen Standorten in Deutschland nach Grafenwöhr verlegt werden müssen.
Darauf setzt der Grafenwöhrer Bürgermeister Helmuth Wächter (SPD), der am Freitag mit anderen Bürgermeistern aus Gemeinden am Truppenübungsplatz von Hertling über die Planungen informiert wurde. Ursprünglich sollte auch der Neustädter Landrat Simon Wittmann (CSU) am Treffen teilnehmen. Allerdings war er überraschend wieder ausgeladen worden. "Ich hätte erwartet, dass ich in die Erstinformation eingebunden werde." Der Landrat fordert eine Aufnahme der Region in das Konversionsprogramm sowie eine Beibehaltung der GA-Förderung.
Von Alexander Pausch |
28.01.2012
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Grafenwöhr
Rückkehr für kurze Zeit
172. US-Infanteriebrigade muss Grafenwöhr verlassen - Erster Abzug im Oktober
Einige Verbände der 172. US-Infanteriebrigade sind noch in Schweinfurt stationiert, sie sollen in die Oberpfalz verlegt werden. Während Grafenwöhr bei der US-Armee als "dauerhafter Standort" gilt, trifft dies weder für Schweinfurt noch für Bamberg zu. Offen blieb allerdings, ob diesen eine Schließung droht. Denn beide Standorte verlieren im Jahr 2013 zudem je ein Fallschirmjägerbataillon. Diese sollen ins italienische Vicenza verlegt werden.
Standortschließungen
US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat angekündigt, aus Kostengründen weitere Militärstandorte in den USA schließen zu wollen. Das ruft naturgemäß - nicht nur in einem Wahljahr - im Kongress Widerstand hervor. Der Demokrat Carl Levin, Vorsitzender des Streitkräfteausschusses im Senat, drohte bereits: Bevor nicht einige US-Standorte in Europa geschlossen würden, sehe er sich nicht bereit, Standortschließungen in Amerika zu unterstützen.
Brigade-Abzug: "Aufmunternde Signale" - US-Armee meldet weiterhin Wohnraumbedarf an
Die geplante Auflösung der 172. US-Infanteriebrigade in Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN) lässt die Drähte glühen. Während der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in Washington versuchte, die Folgen für die Region abzumildern, suchten Oberpfälzer Politiker und Arbeitnehmervertreter am Dienstag im Grafenwöhrer Rathaus den Schulterschluss. mehr...
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Brigade-Abzug: "Aufmunternde Signale" - US-Armee meldet weiterhin Wohnraumbedarf an
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