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Hehenberger:
Hilfe, wenn das Kind ausflippt
Noch freie Plätze im Kurs von Agnes Hehenberger für Eltern und Großeltern von Pubertierenden
Hehenberger:. Weiden. (mte) Irgendwo war mal zu lesen: Pubertät sei die Kunst, einen Kaktus zu umarmen. Eine Kunst, die Agnes Hehenberger seit Jahren Eltern und Großeltern in einem Kurs näher bringt. Mit Riesenerfolg. Die Resonanz am Anfang war derart gut, dass die Kurse der Katholischen Erwachsenenbildung "Pubertät - Beziehung vor Erziehung; ein Trainingsprogramm für Eltern oder Großeltern von Kindern mit 12 bis 16 Jahren" geteilt werden mussten. Mit den Jahren aber ebbte das Interesse ab.
Im Kurs, der nun am Dienstag beginnt, sind gar noch zahlreiche Plätze frei, weiß Kursleiterin Agnes Hehenberger. Eine Ursachenforschung.Woran liegt's? Haben Eltern plötzlich alles im Griff?
Agnes Hehenberger: Also die Aufklärung aus medizinischer und verhaltenstechnischer Sicht ist schon viel besser geworden. Da kriegt man einiges mehr mit. Dennoch ist den meisten Eltern, die meinen Kurs besuchen, bewusst, dass sie an ihre Grenzen stoßen und etwas tun müssen.
Worüber streiten Eltern und ihr pubertierender Nachwuchs erfahrungsgemäß am häufigsten?
Hehenberger: Übers Weggehen, die Auswahl der Freunde, über Klamotten, Tatoos und Piercing. Ein Klassiker ist auch der Satz: Alle anderen dürfen das.
Wie sollten Eltern da reagieren?
Sie sollten Regeln einführen, Grenzen setzen. Dabei müssen die Grenzen im Notfall auch mal verschiebbar sein. Generell gilt: Eltern müssen berechenbar sein.
Also manchmal auch hart bleiben? Den Protest kann ich mir lautstark vorstellen.
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