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Regensburg
Manchmal werden auch Kunstmärchen wahr
Lange verschollenes Gemälde von Ludwig Richter hängt nun im Regensburger Kunstforum
Es ist eine Situation, wie sie normalerweise nur dem Freund des Freundes passiert, selbst in den Kreisen der Kunstsammler: Ein Liebhaber findet im freien Handel ein Gemälde, das ihm gefällt -und identifiziert dieses als lange verschollenes Werk Ludwig Richters."Frühlingsmorgen im Lauterbrunner Tal" malte Ludwig Richter im Jahr 1827. Die Darstellung von Sennern und Kühen vor der imposanten Kulisse der Berner Alpen ist das größte Bild im gesamten Werk des Spätromantikers. Nach mehr als 100 Jahren ist es jetzt wieder aufgetaucht. Sein Wert ist kaum zu beziffern.
Als Dauerleihgabe
"Es ist eine Sensation", sagt Dr. Gerhard Leistner vom Regensburger Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Der Leiter der dortigen Sammlung für Gemälde und Skulpturen bezieht sich damit auch auf die Entwicklung dieses wahr gewordenen Kunstmärchens in Bezug auf sein eigenes Haus. Denn dort, im Kunstforum Ostdeutsche Galerie, hängt das Ölgemälde nun als Dauerleihgabe.
"Jedes europäische Museum hätte sich mit diesem Bild gerne beglücken lassen", ist sich Gerhard Leistner sicher. Die Wahl des Besitzers allerdings fiel auf Regensburg. Der glückliche Käufer sei ein Freund des Hauses, lässt man im Kunstforum verlauten und bedankt sich für das Vertrauen. In der jüngst wiedererrichteten Abteilung "Erinnerung und Vision" hat das Gemälde einen Ehrenplatz erhalten.
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