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Weiden
Klare Stadtrats-Mehrheit für Windräder
Spitzen von SPD und kleinen Fraktionen verteidigen Vorgehen - Erste Windkraftanlage "spätestens 2013"
"Spätestens 2013" soll sich das erste Windrad auf Weidener Gebiet drehen, hofft Reinhold Wildenauer (FDP). Und nicht nur er. Bei einer kurzfristig anberaumten, gemeinsamen Pressekonferenz verteidigten auch die Fraktionschefs von SPD, Bürgerliste, Grünen und Freien Wählern am Montag den Bauausschuss-Beschluss, den Teilflächennutzungsplan zu kippen und so die Nutzung von Windenergie im Stadtgebiet doch noch zu ermöglichen. Damit stellt sich eine klare Stadtrats-Mehrheit hinter das Vorgehen."Wir sind uns einig, dass man den Plan so nicht beschließen konnte", erklärte Roland Richter (SPD). Denn gerade nach Fukushima, so Dr. Christian Deglmann (BL), müsse man alles tun, um regenerative Energien zu fördern. Der Teilflächennutzungsplan, der nur eine "indiskutable" Windrad-Fläche (Naabberg) vorgesehen hätte, sei dagegen eine "Verhinderungsplanung" gewesen. Viele Einwendungen hätten die Kommunalpolitiker nicht teilen können. Rainer Sindersberger (Freie Wähler) versicherte, dass Naturschutz und regenerative Energien miteinander vereinbar seien - "wir wollen beides". Gegebenenfalls bekomme der Schwarzstorch einen Ersatzhorst. Und Wildwuchs bei den Windkraftanlagen wird es nach Wildenauers Worten auch nicht geben. Das regle die Windhöffigkeit und das Bundesimmissionsschutzgesetz (BImschG) Klare Aussage von Gisela Helgath (Grüne): "Dort, wo es nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz möglich ist, wollen wir Windräder haben."
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