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Von Günter Kusch  |  20.04.2011  | Netzcode: 2769703  |  1257 Mal gelesen.
Nürnberg

Das eigene Ich als einziger Fels in der Brandung der wirren Welt

Staatstheater Nürnberg stellt die Spielzeit 2011/12 vor: Thema "Identität" im Schauspiel - "Meistersinger" zum Auftakt, Neues auch im Ballett

Der neue Generalmusikdirektor Marcus Bosch, der
Der neue Generalmusikdirektor Marcus Bosch, der neue Geschäftsführende Direktor Christian Ruppert, Kulturreferentin Julia Lehner, Staatsintendant Peter Theiler, Ballettdirektor Goyo Montero, Schauspieldirektor Klaus Kusenberg und Theaterpädagogin Anja Sparberg (von links). Bild: gük
Peter Theiler kann es ruhig angehen. Die großen Fotos, die hinter ihm an der Wand hängen, zeigen das bewährte Team des Schauspielhauses Nürnberg. Freundlich lächeln die Kollegen dem Staatsintendanten und Operndirektor zu, während er bei einer Pressekonferenz die Spielzeit 2011/2012 präsentiert.

Die frohen Gesichter passen zum positiven Rückblick: Während Theilers Amtszeit, also in den vergangenen drei Spielzeiten, erhöhte sich die Zahl der Abos um 14 Prozent, das sind immerhin 1100 neue Abonnenten.

Mannschaft komplett



Peter Theiler kann es also ruhig angehen. Seine Mannschaft ist nun wieder komplett. Nach dem tragischen Tod von Albrecht Döderlein im Sommer wird mit Christian Ruppert die Position des Geschäftsführenden Direktors wieder neu besetzt. Der 43-jährige Volljurist aus Aschaffenburg ist seit 2004 Verwaltungsdirektor und stellvertretender Generalintendant des Theaters Magdeburg. Mit der Spielzeit 2011/12 übernimmt zudem Marcus Bosch den Posten des Generalmusikdirektors. Im Nürnberger Opernhaus gibt er seinen Einstand zur Saisoneröffnung am 15. Oktober mit Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg" .

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