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Von (rdo)  |  14.02.2011  | Netzcode: 2681048  |  330 Mal gelesen.
Weiden

Kleine Parteien mischen stark mit

Grüne ziehen Halbzeitbilanz - Brückenbauer beim Thema Gewerbesteuer - Für "Faire Milch"

Weiden. (rdo) Die kleinen Parteien im Weidener Stadtrat können durchaus etwas bewegen. Das hob Stadträtin Gisela Helgath in ihrer Bilanz zur Halbzeit der Stadtratsperiode hervor. Mit der - nun zeitlich befristet - erhöhten Gewerbesteuer haben die kleinen Gruppierungen unter ihrer Mitwirkung eine Brücke zwischen Stadt und Wirtschaft gebaut, erinnerte sie.

Kritisch hinterfragte Gisela Helgath die Schülerzahl für den geplanten Neubau der FOS/BOS. Die Konzepte für Energie, Windräder und Verkehr seien noch in Planung. Die Zielsetzungen im Energiewende-Ausschuss seien langgehegte Forderungen grüner Politik, sagte Stadtrat Veit Wagner. Positive Entwicklungen gebe es bei der geplanten Übernahme des Stromnetzes sowie bei der BE-ON (Bürger Energie Oberpfalz Nord), bei der Bürger Anteile an öffentlichen Solaranlagen zeichnen können. Die Rendite betrage bis zu vier Prozent.

Gegen ein neues Baugebiet westlich des Edeldorfer Weges sprach sich Stadtrat Dr. Stefan Helgath aus. Er ist Mitglied des Bauausschusses und verwies auf die Hochwasserproblematik in diesem Bereich. Erst sollten die noch freien Flächen in vorhandenen Baugebieten besiedelt werden. Investitionen für Schulen sollten Vorrang vor Verkehrsprojekten haben, forderte er. Auf positive Effekte wie in Schweinfurt setzt die Partei bei der Planung des neuen Einkaufcenters, damit das "Bild des Grauens" am Dänner-Eck möglichst bald der Vergangenheit angehöre.

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