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Von Günter Kusch  |  03.02.2011  | Netzcode: 2668688  |  1261 Mal gelesen.
Nürnberg

Mit "Mobilität" und "gottlosen Malern"

Nürnberger Museen planen Ausstellungen zu "125 Jahre Automobil" und zum Mythos "Germania"

Gemälde und Skulpturen von Vittore Bocchetta sind
Gemälde und Skulpturen von Vittore Bocchetta sind bis 26. Juni im Dokumentationszentrum Nürnberg zu sehen. Das abgebildete Ölgemälde von 2007 trägt den Titel "Transport" und erinnert auch an Bocchettas Zeit im KZ Flossenbürg. Bild: Bocchetta
Wer heutzutage zu einer Jahrespressekonferenz geht, sollte eine Vorliebe für Zahlen besitzen. Vor allem, wenn dies im Blick auf die Museen der Stadt Nürnberg geschieht, zu denen mittlerweile sieben Häuser, drei Sammlungen und zwei historische Sehenswürdigkeiten zählen. Wobei die erste Zahl, die den Journalisten präsentiert wurde, noch leicht zu verstehen ist: Die Besucherzahlen des Jahres 2010 sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Bei insgesamt 525 421 Interessierten ist das ein Plus von 4186 Besuchern - und auch die Einnahmen gingen um 13 Prozent nach oben.

Mehr Besucher



Seit der Eröffnung vor zehn Jahren schneidet das Dokumentationszentrum im Blick auf die verkauften Tickets am besten ab. Besonders erfolgreich war 2010 die Sonderausstellung "Das Gleis". Insgesamt 191 478 Besucher (2009 waren es noch 10 000 weniger) pilgerten in das Ausstellungsgebäude am Dutzendteich.

Auch die Zahlen der im November 2010 eröffneten Einrichtung "Memorium Nürnberger Prozesse" können sich sehen lassen: Bis zum Jahreswechsel kamen bereits fast 10 000 Interessierte in den geschichtsträchtigen Bau. Das Spielzeugmuseum, das heuer 30-jähriges Jubiläum feiert, erlebte eine leichte Steigerung von 109 904 im Jahr 2009 auf 110 581 Besucher für 2010.

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