Von (fku) |
08.10.2010
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Weiden
Nicht mehr "nur Helgaths"
Vor "heißem Herbst": Andrea Schuch-Leitl folgt Andrea Spanl als Kreisvorsitzende der Grünen
Weiden. (fku) Die nächsten Termine: Anti-Atomkraft-Demo in München, eine Kundgebung gegen die Laufzeitverlängerung in Regensburg. Wenige Tage später steht dann vor Ort in Landshut der Protest gegen das Kraftwerk Isar I an. Weiteres folgt.
Mit anderen Worten: Es ist vor allem ein Thema, natürlich, das Weidens Grüne nach eigener Einschätzung in den kommenden Wochen umtreiben wird. Einen "heißen Herbst" prophezeit Andrea Spanl in der Konsequenz bei der Jahreshauptversammlung im Heimgarten. Es sei wichtig, insbesondere gegen die Energiepolitik der Bundesregierung "zu demonstrieren, Flagge zu zeigen".
Zeitliche Gründe
An der Spitze des Kreisverbandes wird sie selbst dann jedoch nicht mehr stehen. Aus zeitlichen Gründen habe sie sich entschlossen, nach sechs Jahren ihren Posten als Vorsitzende zur Verfügung zu stellen, sagt Spanl. Zu ihrer Nachfolgerin bestimmen die Mitglieder am Mittwoch Andrea Schuch-Leitl, die nun zusammen mit Dr. Stefan Helgath die Doppelspitze bildet.
Dabei ist die 47-Jährige, die vor knapp zwei Jahren von Pirk nach Weiden zog, mit Verlaub, selbst noch etwas grün hinter den Ohren, muss sich, wie sie zugibt, "noch einarbeiten". In der Partei ist sie seit zwei Monaten. Kontakt habe sie aber schon länger.
Von (fku) |
08.10.2010
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Weiden
Nicht mehr "nur Helgaths"
Vor "heißem Herbst": Andrea Schuch-Leitl folgt Andrea Spanl als Kreisvorsitzende der Grünen
Außerdem: Themen, die der Bank-Mitarbeiterin am Herzen liegen, gebe es schon jetzt genug. Und zwar nicht nur die Umweltpolitik. Gerade regional sei ihr der Tierschutz wichtig. Auch die derzeitigen Weichenstellungen im Gesundheitssystem stießen ihr als ehemaliger Krankenschwester auf. Aber bei all dem, so Schuch-Leitl weiter, helfe es wenig, immer nur gegen etwas zu sein. Das Gegenteil sei richtig: "Man kann den Lebensraum, die Umstände, in denen man lebt, verändern."
Multifunktionär
Neu im Briefkopf des Kreisverbandes wird künftig auch der Name Günter Stalinski stehen. Der 69-Jährige, nebenbei noch Vorsitzender der Fischerberg-Siedler, übernimmt zusätzlich zu seinen bisherigen Ämtern als Kassenprüfer und Wahlkampfkoordinator nun auch das des Schriftführers. Stalinski beerbt damit Gisela Helgath, die mit Verweis auf ihren Ehemann Stefan verzichtete: "Weil ich nicht will, dass diese Grünen-Vorstandschaft nur aus Helgaths besteht."
Als Fraktionsvorsitzende im Stadtrat wird sie ohnehin bei der Partei eingespannt bleiben - und schwierige Felder zu beackern haben. Bei der Zustimmung zum Verkauf der Grundstücke für das geplante Einkaufszentrum hätten sie und ihre Fraktionskollegen es sich jedenfalls nicht leicht gemacht, erläutert sie. Entscheidend sei letztlich die Zusicherung gewesen, dass versucht werde, "nicht bloß einen Konsumtempel" zu errichten. (Zitate)
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