Von (wd) |
03.09.2010
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Weiden
"Olympisches Dorf" in der Stadt
OWS holt Wohnmodule aus Turin aufs PFA-Gelände - Neue Wartungshalle für Gleisbau-Züge
Weiden. (wd) Jetzt geht's los. Die Oberpfälzische Waggon-Service GmbH (OWS) von Christian Knape erweckt das ehemalige PFA-Gelände zu neuem Leben. Augenfälligster Vorreiter ist dabei das ehemalige Olympische Dorf aus Turin. Von dort kommt nämlich ein Großteil der Wohnmodule, die sich entlang der Straße Zur Centralwerkstätte zu einem stattlichen, zweigeschossigen Gebäude zusammenfügen.
Eine Weidener Baufirma gräbt die Versorgungsschächte für das Wohngebäude, das aus Modulen des Turiner Olympia-Dorfes besteht. Bild: Wilck
Knapp 90 Mitarbeiter werden in der hochwertig ausgestatteten Anlage schlafen oder ihre Ruhezeiten verbringen. Die Räume haben - wie vor vier Jahren bei den Sportlern - u. a. Kochgelegenheiten und Kühlschränke, berichtet Dipl.-Ing. Lorenz Illgen, der in der Knape-Holding (quasi Unternehmens-"Mutter" der OWS) für den Geschäftsbereich Werkstätten und Schienenfahrzeuge verantwortlich zeichnet. Wie bei vielen anderen Aufgaben auch, hat die OWS örtliche Unternehmen mit den Vorarbeiten beauftragt. Derzeit werden die Versorgungsschächte für das etwa 18 Meter breite und 50 Meter lange Gebäude gegraben. "Die Fassade wird auf die vorhandenen Gebäude abgestimmt. Bei einer Beteiligungsfirma in Österreich kommt das Modulkonzept sehr gut an. Die Leute fühlen sich wohl."
In Weiden vereint die Knape-Gruppe bei der OWS einen Großteil der Werkstätten für ihre Gleisbau-Züge. "In Regensburg sind wir zum Beispiel derzeit nur sehr unzureichend untergebracht."
Im Mittelpunkt steht derzeit die "technische Ertüchtigung" des Werkes, die Spezialisierung auf die Bedürfnisse der OWS, betonte Illgen am Freitag. Das "Update" betreffe die Brandmeldeanlagen ebenso wie Druckluft- oder Hebe-Systeme. Das Eisenbahn-Bundesamt habe die Gleisanlagen im Werk geprüft und zur Benutzung neu freigegeben.
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Weiden
"Olympisches Dorf" in der Stadt
OWS holt Wohnmodule aus Turin aufs PFA-Gelände - Neue Wartungshalle für Gleisbau-Züge
Während für die Wohnanlage bereits in der übernächsten Woche die Betonierarbeiten beginnen - "die Module kommen in sechs bis acht Wochen" - bereitet die OWS das nächste Großprojekt vor: den Bau einer völlig neuen 200-Meter-Halle, in der die Gleisbau-Züge nicht nur gewartet, sondern in einer einzigartigen Waschstraße gereinigt werden. "Diese Halle soll bis zum Jahresende 2011 in Betrieb gehen. Wir haben hohe Ansprüche und wollen etwas schaffen, das wirklich zukunftsweisend ist. Wir sind dafür bekannt, dass wir sehr innovativ sind."
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