Immenreuth
Aus aller Welt nach Döberein
Am 11. September siebtes Döbereiner-Treffen - Etwa 150 Namensträger werden erwartet
Immenreuth. Fünf Jahre sind vergangen - und damit ist für die Döbereiner die Zeit gekommen, sich wieder einmal zu treffen: Am Samstag, 11. September, geben sich Namensträger aus aller Welt anlässlich des 20. Kapellenjubiläums in Döberein zum siebten Mal ein Stelldichein. Erwartet werden ungefähr 150 "Familienmitglieder".
Auch diesmal wird es wieder internationale Gäste geben. Oscar Döbereiner, der "Vater" der Döbereiner-Treffen, wird mit seiner Frau Ingrid aus North Carolina/USA anreisen. Auch der fast 87-jährige Dr. Jürgen Erhard Döbereiner, der seit 1950 in der Nähe von Rio de Janeiro wohnt, wird nach Döberein kommen. Der Wissenschaftler an der brasilianischen Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft nimmt dafür eine etwa 20 000 Kilometer lange Reise auf sich.Genealoge gibt Auskünfte
Das Familientreffen startet am Samstag um 12 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen. Um 14 Uhr geht es dann mit Grußworten in den offiziellen Teil. Aus Hof wird dazu Karl Greim kommen. Der Genealoge hat eine große Menge an Döbereiner Daten gesammelt und in ein Ahnenforschungsprogramm eingearbeitet. Er wird allen Interessierten für Auskünfte zur Verfügung stehen.
Der Nachmittag soll ungezwungen zum Plaudern mit der "Verwandtschaft" genutzt werden. Um 18 Uhr wird ein Gottesdienst zum 20. Weihejubiläum der Dorfkapelle gefeiert. Der ehemalige Immenreuther Pfarrer Alfons Wurm wird den Gottesdienst halten, die Jagdhornbläsergruppe Kemnath die "Hubertusmesse" musikalisch gestalten. Ab 19 Uhr feiern die Namens-Döbereiner zusammen mit den Orts-Döbereinern das Kirchweihfest.
Die Einwohner der kleinen Ortschaft - es sind 35 an der Zahl - haben wieder alle Kräfte mobilisiert, um die Bewirtung der Gäste sicherzustellen. Die Mannschaft um Alois Schmid kümmert sich um alles - vom Mittagessen über Kaffee und Kuchen bis hin zum Abendessen.
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