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Von Anastasia Poscharsky-Ziegler  |  07.08.2010  | Netzcode: 2442699  |  1009 Mal gelesen.
Lehen

Vampirtänze zwischen Knoblauch und Kruzifix

Schauspielensemble um den Speichersdorfer Adam Jaskolka inszeniert "Dracula" in der Hallermühle

Die Scheinwerfer tauchen die Bühne in grellbuntes
Die Scheinwerfer tauchen die Bühne in grellbuntes Licht, als Graf Dracula (Mario Zuber) der von ihm verehrten Mina (Dominique Berg) seine Aufwartung macht. In ihr sieht er seine tote Geliebte Elisabeta. Bild: apz
Es wird geliebt, gelitten und gepfählt. Vampire treiben ihr Unwesen, überlange Eckzähne blitzen auf, Knoblauchknollen fliegen ins Publikum, Kruzifixe dienen als Allzweckwaffe, und Fackeln kämpfen sich durch den undurchdringlichen Bühnennebel. Es ist unübersehbar: Graf Dracula hat seit Donnerstag in der Hallermühle in Lehen (an der B 22 zwischen Speichersdorf und Bayreuth) vorübergehend Station bezogen.

Der in München ausgebildete Schauspieler und Sänger Adam Jaskolka - ein Speichersdorfer mit polnischen Wurzeln, Jahrgang 1979 - bringt in diesen Tagen mit sechs überzeugenden Profi-Kollegen und vier Statisten das 80-minütige Schauerstück "Dracula" höchst unterhaltsam auf die Bühne. Heinz Fischer aus Bayreuth hatte die Idee zur Gründung eines "Stadl-Dinner-Theaters": Hier kann man schlemmen, gruseln und staunen in gemütlich-ländlicher Mühlenatmosphäre.

Film als Vorlage



Fischer, der auch Regie führt, schuf eine Fassung, die auf dem Roman von Bram Stoker beruht und sich an den Film von Francis Ford Coppola von 1992 anlehnt. Die insgesamt zehn Aufführungen finden noch bis zum 8. September im wildromantischen Garten der Hallermühle statt, bei schlechter Witterung im Stadl mit seinen 110 Sitzplätzen.

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Kommentare
Sylvia Wilkerson  |  24.08.2010 13:28 Uhr

Hallo und guten Tag!
Zu Ihrem Artikel:
Heinz Fischer schuf nicht die Vorlage, das war Thomas Koziol aus Wien. Heinz Fischer musste die Regie wegen Unfähigkeit abgeben. Er ist weder Profiregisseur noch Schauspieler.
Da er keinerlei Nachweise über eine sichere Finanzierung des Projektes vorlegen konnte, habe ich ihm im Vorfeld die Mitarbeit angekündigt. Daraufhin hat Herr Fischer verbreitet, ich würde ihn als Betrüger bezeichnen und wollte, dass ich eine Unterlassungsverfügung (von ihm selbst verfasst- will er jetzt auch noch Rechtsanwalt sein???) Wobei sich mir die Frage stellt, welche Bezeichnung jemand verdient, der weder der eigentliche Autor noch der Regisseur eines Stückes ist, sich aber dessen rühmt? Meine Angaben können Sie jederzeit nachprüfen- und fragen Sie doch mal die Schauspieler, wie es wirklich abgelaufen ist- Sie werden sich wundern!

MfG

Sylvia Wilkerson

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