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Von Marielouise Scharf  |  04.08.2010  | Netzcode: 2438475  |  250 Mal gelesen.
Amberg

Ein spannender Kontrast der Stilmittel

Malerei und Grafik von Udo Eisenacher und Waldemar Franz Rösch im Amberger Kunstverein A.K.T.

Der Amberger Kunstverein zeigt derzeit in einer Ausstellung Bilder von Udo Eisenacher und Waldemar Franz Rösch. Beide Künstler leben in der südthüringischen Stadt Meiningen. So weit zu den Gemeinsamkeiten. Völlig unterschiedlich jedoch sind ihre Malereien und Grafiken. Technisch und konstruiert erlebt man die Werke von Rösch. Organisch gewachsen wirken die Arbeiten von Eisenacher. Ein spannender Disput, der neugierig macht.

Udo Eisenacher wurde 1953 in Steinfeld (Thüringen) geboren. Er besuchte die Kunsthochschule Dresden, seit 1983 ist er freischaffender Künstler in Meiningen. Unter anderem in Berlin, Erfurt, Köln, Bonn, Augsburg, Würzburg und Kassel war er bereits mit Ausstellungen erfolgreich.

Mit erdigen Farben und energischem Pinselstrich erschafft er seine Bildwelten. Er legt breite Spuren, trägt in Schichten auf und formt aus lehmigem Farbspektrum dunkle Schattenfiguren, die Geschichten erzählen. "Totengräber" oder "Verlierer und Gewinner" mit Mauer und Kreuzchen in Ockergelb.

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