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Weiden
Hörsaalgebäude als Wohnstudio
Architekt Brückner gestaltet "Haus im Dialog" am Hetzenrichter Weg - Endlich vollwertiger Campus
Weiden. (cf) Die vorgelagerten Holzstreben lesen sich wie ein Barcode. Seine Entschlüsselung ergibt den Begriff Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW). Das Kürzel steht auch für Hochschule Amberg-Weiden. Unter der Überschrift "Haus im Dialog" konzipierte Architekt Peter Brückner das neue Hörsaalgebäude: In kongenialer Kreativität ist es ein großer (architektonischer) Wurf.
Beim Besuch der Lions Clubs Weiden und Neustadt/WN dankte HAW-Präsident Professor Dr. Erich Bauer für das bürgerschaftliche Engagement der Region: "Diese Allianz für Weiden brachte gegen die Politiker in München den III. Bauabschnitt der Hochschule auf den Weg - als wir die Dinge selber in die Hand nahmen." Die Spenden und -zusagen hätten den Durchbruch bewirkt. Mit neuer Mensa und Bibliothek entsteht nach der Überzeugung des HAW-Präsidenten am Hetzenrichter Weg endlich ein "echter Hochschul-Standort mit einem attraktiven Campus"."Strategisches Fenster"
"Das strategische Fenster steht jetzt für die HAW in Weiden offen", freute sich der Weidener Lions-Präsident Professor Dr. Frank Schäfer. Er dankte mit Neustadts Lions-Präsidenten Hans-Joachim Heuer für diese Besichtigungs-Premiere.
Das neue Hörsaalgebäude (Kosten 3,8 Millionen Euro) wirkt wie ein großes Wohnstudio. Die zwei Hörsäle (110 und 190 aufsteigende Sitzplätze) und der Multifunktionsraum sind nicht nur auf den Lehrbetrieb zugeschnitten, sondern machen auch Vernissagen und öffentliche Veranstaltung mit Catering möglich. Die lackierten, hoch strapazierfähigen schwarzen Wände reflektieren entweder das Morgen- oder Abendlicht. Geölte Eichen-Dielen bilden den Bodenbelag. Vorgelagerte Fassaden (Arkaden) spenden Schatten.
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