Oberpfalznetz.de > Nachrichten > Kultur > Stimmen der Zeitzeugen sollen nie verstummen

  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Seite 4
Von Stefan Voit  |  07.05.2010  | Netzcode: 2307796  |  588 Mal gelesen.

Stimmen der Zeitzeugen sollen nie verstummen

Interview mit dem Journalisten Thomas Muggenthaler über seine Gespräche mit Opfern des NS-Regimes - CD-Box "dem vergessen entrissen"

Regensburg. Der 50. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg war 1995 für Thomas Muggenthaler ein Schlüsselerlebnis. Damals hat der Regensburger Rundfunkjournalist gesehen und gespürt, wie wichtig es ist, dass ehemalige Häftlinge mit ihren Berichten Licht in das Dunkel dieses ehemals vergessenen KZ bringen und von ihren schrecklichen Erlebnissen erzählen können. Muggenthaler, Jahrgang 1956, aufgewachsen in Waffenbrunn (Landkreis Cham), hat diesen Menschen zugehört und ihre Aussagen dokumentiert.

Bayern 2 sendet am 8. Mai (13.05 Uhr) sein Radio-Feature "Die Helden von Roztoky: Die Befreiung des KZ-Todeszuges 94803". Die Kulturredaktion führte mit ihm dieses Interview.

Sie beschäftigen sich seit vielen Jahren als Rundfunkjournalist mit dem Nationalsozialismus. Wie und wann sind Sie auf dieses Thema gekommen?

Thomas Muggenthaler: Über die Theorie. Ich hab Politik und Soziologie studiert und Faschismustheorien waren einer meiner Schwerpunkte. Die Frage: Wie konnte es zu diesem Wahnsinn kommen, hat ja schon die 68er interessiert und uns später natürlich auch. Ich hab dann meine Magisterarbeit über "Cham in der NS-Zeit" geschrieben.

  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Seite 4

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben:

Ihre E-Mail-Adresse:
Ihr Kennwort:

Noch nicht Mitglied im Oberpfalznetz?

Dann registrieren Sie sich hier!
Heute

Regensburg

Antikes Feuer und Neue Sachlichkeit

Ausführende brillieren in "Elektra" am Theater Regensburg - Inszenierung nicht restlos überzeugend

Die 1909 uraufgeführte Oper "Elektra" aus der Feder von Richard Strauss nach dem Libretto von Hugo von Hofmannsthal stellt nicht gerade geringe Anforderungen an das Orchester und die Bühnenakteure. mehr...

Sulzbach-Rosenberg

Schmidt, Kafka, Mühsam und der Beat

Literaturhaus leistet mit Frühjahrsprogramm Beitrag zur Wiederauferstehung großer Figuren der Literaturgeschichte

Ob da Magie im Spiel ist? Oder ist es nur der Frühling? Jedenfalls wird das Programm im Literaturhaus Oberpfalz für die kommenden Monate einen gewaltigen Beitrag zur Wiederauferstehung von Figuren mehr...
Zum Artikel: Schon zu Lebzeiten ein absoluter Superstar

Frankfurt/Main

Schon zu Lebzeiten ein absoluter Superstar

Ein Vielschreiber - Zum 200. Geburtstag des englischen Schriftstellers Charles Dickens

Er wollte mehr: Ein Löffel Haferschleim war dem Waisenknaben Oliver Twist zu wenig. Auch sein geistiger Vater, der englische Schriftsteller Charles Dickens (1812-1870), wollte stets mehr, selbst als mehr...
Gestern
Zum Artikel: Bei Futura ist noch Licht

Windischeschenbach

Bei Futura ist noch Licht

Futura'87 startet mit der Ausstellung "Licht und Schatten" ins Jubiläumsjahr 2012 - Noch bis 26. Februar

Eine Straßenschlucht irgendwo in Deutschland. Dunkel, still und menschenleer. Der Blick fällt auf ein hell erleuchtetes Fenster in einem der Häuser und setzt die Fantasie des Betrachters in Gang. mehr...
Zum Artikel: Prinz und Prinzessin im Schrebergarten

Regensburg

Prinz und Prinzessin im Schrebergarten

Veit Güssow inszeniert Büchners "Leonce und Lena" am Theater Regensburg als amüsantes absurdes Spektakel

Bei einer Neuinszenierung des von Georg Büchner 1836 geschriebenem Lustspiels "Leonce und Lena" stellen sich zwei große Fragen. Erstens: Will ein Regisseur die Botschaft gegen das kleinkarierte mehr...

Bayreuth/Berlin

Katharina Wagner überdenkt ihre Zukunft

Seit 2009 mit Halbschwester Eva Wagner-Pasquier als Führungs-Duo in Bayreuth

Wagner-Urenkelin Katharina Wagner lässt nach der Hälfte ihrer Amtszeit ihre Zukunft als Leiterin der Bayreuther Festspiele offen. "Ich kann heute noch nicht definitiv sagen, ob ich weitermachen will mehr...