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Von Stefan Voit  |  13.03.2010  | Netzcode: 2236485  |  322 Mal gelesen.

"Furioser Schimpfkopf und zarter Idylliker"

"Aus dem Teilvorlass": Ausstellung und Lesung mit Eckhard Henscheid im Literaturhaus Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg. Normalerweise vermachen Schriftsteller ihren Nachlass - Manuskripte, Unveröffentlichtes, Briefwechsel - einem Literaturarchiv. Der Amberger Autor Eckhard Henscheid ist dem allem zuvorgekommen und hat den Begriff des "Teilvorlasses" kreiert. Gut gelaunt und in bester Gesundheit übergab er am Freitag einen Teil seines umfangreichen Konvolutes dem Literaturarchiv in Sulzbach-Rosenberg, das sich jetzt Literaturhaus Oberpfalz nennt.

Die inoffizielle Übergabe hatte vor einiger Zeit stattgefunden und so wurde ein Teil des Materials in die Ausstellung "Zwischen Musikkritik, Satire und Roman" - sie ist bis 30.April dort zu sehen - mitaufgenommen.

Dank für die Übernahme



Vor der Ausstellungseröffnung gab es eine Lesung mit Eckhard Henscheid, die Michael Peter Hehl, wissenschaftlicher Leiter des Literaturhauses, moderierte. Henscheid - Mitbegründer des Satire-Magazins "Titanic", Autor der "Neuen Frankfurter Schule", passionierter Opernfan und großer Romancier - dankte zunächst den Verantwortlichen für die "Übernahme des Nachlasses zu Lebzeiten."

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