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Von (vok)  |  10.03.2010  | Netzcode: 2231727  |  1113 Mal gelesen.
Weiden

Unterlagen reichen nicht

Finanzausschuss: SpVgg muss bei Zahlen konkreter werden - Pfändungen

Weiden. (vok) Der Finanzausschuss ist mit dem Spiel, dass SpVgg-Vorsitzender Michael Fritsch spielt, nicht zufrieden. In der nichtöffentlichen Sitzung am Dienstag beklagten die Stadträte, dass die von der Spielvereinigung vorgelegten Unterlagen nicht ausreichen, um sich ein objektives Bild von der finanziellen Situation des Vereins zu machen.

In Bund und Land käme man in so einem Fall am
"In Bund und Land käme man in so einem Fall am Schluss zum Ergebnis, dass ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden sollte", so CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch.
Über die Einzelheiten sind alle Teilnehmer der Sitzung zu absolutem Stillschweigen verdonnert worden. Nach NT-Informationen bleibt es aber auf jeden Fall zunächst bei der alten Beschlusslage des Stadtrats. Diese sieht vor, dass die Stadt zusätzliche Investitionskosten für den Ausbau des Stadions am Wasserwerk in Höhe von 250 000 Euro nur übernimmt, wenn Fritsch sogenannte "belastbare Zahlen" vorlegt.

Diese Frist ist nun bis zur nächsten Stadtratssitzung am 22. März verlängert worden. Die Stadt will sich auf keinen Fall unter Druck setzen lassen. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt bereits 560 000 Euro für den Ausbau bezahlt.

Im Vorfeld der Sitzung hatte der Vorsitzende der CSU-Fraktion, Wolfgang Pausch, von einer undurchsichtigen Situation gesprochen. Es gebe großen Klärungsbedarf. So sei überhaupt nicht klar, wer welche Aufträge vergeben habe. Pausch sagte: "In Bund und Land käme man in so einem Fall am Schluss zum Ergebnis, dass ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden sollte."

Überprüft und belegbar



Dazu wird es allerdings wohl nicht kommen. Dem Vernehmen nach hat der Leiter des städtischen Hoch- und Tiefbauamtes, Günter Ingel, die Vorgehensweisen beim Stadionausbau schlüssig dargelegt. Alles überprüft und belegbar. Damit ist die SpVgg weiter am Zug.

Unterdessen sind Schreiben des Amtsgerichts bekannt geworden, wonach ein Gerichtsvollzieher gegenüber Sponsoren der SpVgg ein vorläufiges Zahlungsverbot an den Verein ausspricht. Die Gelder müssen an eine Metallbaufirma bezahlt werden, werden also gepfändet, bis deren Forderungen an die SpVgg in Höhe von rund 51 000 Euro beglichen sind.


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