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Amberg-Sulzbach
DSL immer noch nicht in Sicht
In einigen Gemeinden muss Auswahlverfahren wiederholt werden - Unmut über Planer
Lange hat sich der Kümmersbrucker Bürgermeister Richard Gaßner zurückgehalten. Gegen Ende der Kreisversammlung des Bayerischen Gemeindetags in Altmannshof drängte sein Unmut über das DSL- und Breitbandproblem aber doch aus ihm heraus. "Die Machbarkeitsstudie des Landkreises ist ihr Geld nicht Wert", sagte er und erntete dabei von seinen Kollegen überwiegend Zustimmung.Auch vonseiten der Landkreisverwaltung habe hier nicht genügend Druck und Engagement dahintergesteckt. Bereits in der Sitzung des Kümmersbrucker Gemeinderates hatte sich Gaßner erbost darüber gezeigt, dass das Auswahlverfahren wegen eines Fehlers, den der Planer zu verantworten habe, wiederholt werden müsse. Ansonsten könnten keine Fördermittel genehmigt werden.
"Vertrag kündigen"
Da der Planer und Breitbandberater des Landkreises (es handelt sich dabei um eine Firma aus Mittelfranken) auch nur lückenhaft, unregelmäßig und unzulässig mit den Gemeinden kommuniziere, solle man dem Landkreis nahelegen, den Vertrag mit dem Berater zu kündigen. Und warum für eine fehlerhafte Ausschreibung ein Beraterhonorar fällig sei, könne man in Kümmersbruck, dessen Anteil daran bei 15 000 Euro liegt, ebenfalls nicht einsehen.
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