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Von Andrea Prölß  |  17.08.2009  | Netzcode: 1958161  |  302 Mal gelesen.

Eleganter Tanz auf Holzklangstäben

Katarzyna Mycka und Franz Bach bezaubern in Wurz mit originalen Marimba-Kompositionen

Wurz. "Behalten Sie die Marimba in guter Erinnerung!" Kein Problem, wenn zwei Meister dieses Instruments auf ein gut gelauntes, für neue Klangerfahrungen bereites Publikum treffen. Und das an einem lauen Sommerabend im Wurzer Pfarrgarten. Wenn dann noch das Programm stimmt, dann steht einem erinnerungswürdigen Abend nichts im Wege.

Spielerin aus Leidenschaft



Und das Programm stimmte. Denn Katarzyna Mycka, beherrscht ihr Instrument nicht nur meisterhaft, sondern ist Marimba-Spielerin aus Leidenschaft. Was bedeutet, dass sie vor sechs Jahren in Breslau die "Internationale Marimba Akademie" gründete, immer wieder Kompositionen für ihr Instrument anregt und darüber hinaus mit den Komponisten in engen Kontakt steht. Welcher Name auch immer am Samstagabend auf dem Programm stand, Katarzyna Mycka kennt sie alle höchstpersönlich.

Bach, Ravel und Piazzolla aus bekannten Gründen ausgeschlossen. Aber viele der zeitgenössischen Komponisten. Den Brasilianer Ney Rosauro, die Polin Anna Ignatowicz-Glinska oder den Franzosen Emmanuel Sejourne. Sie alle haben für Katarzyna Mycka komponiert. Wissend um technische und klangliche Möglichkeiten dieses ursprünglich afrikanischen Instruments mit seinen warm vibrierenden Holzklangstäben. Keine experimentell neue Musik, sondern ansprechend Melodisches, von Klassik, Jazz und Folklore beeinflusst.

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