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Von Stefan Voit  |  20.07.2009  | Netzcode: 1919215  |  233 Mal gelesen.

Stadt und Land gehen Hand in Hand

Oberpfalztheater zeigt in Neusath liebevolle Inszenierung von "Madam Bäurin"

Neusath. Den Bauern geht es schlecht - damals wie heute. Ihr Leben ist von harter Arbeit, wenig Einkommen und Eintönigkeit geprägt. Der Tagesablauf ist vorbestimmt: Aufstehen, arbeiten, ins Bett gehen - tagein, tagaus. Der Schiermoser (Christian Höllerer) denkt darüber nach, mit Zimmervermietung an Feriengäste seine Einnahmen zu steigern. Dies ist die Ausgangssituation von "Madam Bäurin". Die Inszenierung des Oberpfalztheaters nach einem Roman von Lena Christ (Theaterfassung: Michael Höllerer) hatte am Freitag im Freilandmuseum Neusath ihre Premiere.

In Original-Kulissen



Regisseur Berthold Kellner lässt das Stück in den Original-Kulissen des Denkenbauernhofes spielen und erzählt eine bäuerliche Geschichte in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg: Das Landleben ist beschwerlich, die Stadtmenschen fliehen in eine vermeintliche Idylle, über die sie sich am liebsten lustig machen.

Rechtsrätin Scheuflein (Andrea Prem-Ritzka), ihre Tochter Rosalie (Martina Hammer) und Tante Adele (Tanja Seebauer) steigen auf dem Hof ab, um Pläne für eine Verheiratung der Tochter zu schmieden. Doch die Liebe geht oft seltsame Wege, und so verliebt sich der Bauernsohn Franz (Michael Kleber) in den jungen Gast. Damit durchkreuzen sie die Heiratspläne der Schiermoserin (Petra Beyer) und sorgen so für Missgunst, Neid und Turbulenzen. Doch am Ende wird (meist) alles gut.

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