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Protest gegen Sondereinsatzkräfte
Thomas G. erhebt schwere Vorwürfe - Bisher keine Anzeige bei der Polizei
Weiden. (uz/ps) Der Jugendverband der Partei "Die Linke" hatte sich am Freitagabend auf der gegenüberliegenden Seite des Polizeigebäudes mit Transparenten aufgestellt, um dort gegen den vermeintlich "brutalen" Polizeieinsatz am 1. Mai gegen die Sitzblockade in der Frauenrichter Straße zu demonstrieren. Der Protest richtete sich ausschließlich gegen das Sondereinsatzkommando (SEK).Thomas G. (Name der Redaktion bekannt) - "ich bin derjenige, der laut ,Neuer Tag' angeblich aufgrund von Polizeigewalt ins Krankenhaus musste" - beklagte als Wortführer die "schockierende Art und Weise", wie das SEK mit den Sitzstreikenden umgegangen sei. Er sei überhaupt kein Linker, betonte Thomas G.: "Ich bin ein ganz normaler Bürger, der ein kleines Unrecht (Sitzblockade, Anmerkung der Red.) beging, um ein größeres Unrecht abzuwehren." Der Familienvater (32) ist von Beruf Zimmerer und arbeitet darüber hinaus als Teilzeiterzieher in einer Tagesstätte für psychisch Kranke. Per Megaphon berichtete er von seinem Sitzstreik, der ihn ins Klinikum brachte.
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