Angemerkt
Die Polizei richtet es
Erleichterung machte sich breit. Im Vorfeld des 1. Mai und des vom Verwaltungsgerichtshofes München genehmigten Aufmarsches von Neonazis in der Stadt hatte es schlimmste Befürchtungen gegeben. Von deutlich gestiegner Gewaltbereitschaft sowohl der Rechts- als auch der Linksradikalen war die Rede.Die Verwaltungsrichter aber sahen Sicherheit und Ordnung nicht gefährdet. Sie behielten auf den ersten Blick recht. Aber für welchen Preis? Über 700 Einsatzkräfte der Polizei, doppelt so viele wie zuletzt am 7. Februar, waren nötig, damit es eben nicht zu größeren gewalttätigen Ausschreitungen kam. In Teilen Weidens herrschte Ausnahmezustand.
Dafür hatte die Polizei die Lage immer im Griff. Sie war überall präsent, wo es nötig war, ließ kaum Kontakte der Radikalen zu. Echte Profis.
Unterdessen bewiesen die Weidener in der Fußgängerzone erneut mit viel Fantasie, dass Weiden nach wie vor bunt ist. Noch ein besonders erfreuliches Fazit dieses 1. Mai.
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Weiden/Ulm
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Verschiedene Veranstaltungen locken mehrere Tausend Menschen an - 21 Festnahmen bei braunem Aufmarsch
Wie schon am 7. Februar haben auch am 1. Mai in der Max-Reger-Stadt insgesamt mehrere Tausend Menschen Zeichen gesetzt gegen Neonazis und für ein demokratisches Weiden. Ob bei der traditionellen DGB-Kundgebung und der anschließenden „Demonstration der Demokraten“, ob bei den vielen Informationsständen des Aktionsbündnisses oder bei der Maibaumaufstellung des Heimatrings, überall zeigten die Menschen, dass Weiden bunt ist. mehr...Heute
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