Weiden
"Dossier": FDP kritisiert CSU
Als "unverantwortlich" hat FDP-Bundestagskandidat Norbert Ziegler die im so genannten "Rupprecht-Dossier" aufgetauchte Aufforderung zum Missbrauch der Presse bezeichnet. Es werde vorgeschlagen, die öffentliche Darstellung von MdB Albert Rupprecht mit erfundenen Pressemitteilungen zum Positiven zu beeinflussen, schreibt der FDP-Politiker in einer Pressemitteilung. "Es sollen Vorgänge als wirklich geschehen dargelegt werden, ohne dass sie aber tatsächlich stattgefunden haben."Ziegler kritisiert, dass sich bisher kein einziger CSU-Vertreter ablehnend zur Aufforderung, die Presse zu missbrauchen, geäußert habe. Sie hätten die Angelegenheit eher abgehakt. "Dies lässt Schlimmes erahnen." Und weiter heißt es: "Zumindest erscheinen die, von MdB Rupprecht ständig verkündeten, positiven Taten für unsere Region in einem neuen Licht."
Aus der Sicht der CSU sei es nachvollziehbar, die Bedeutung des Dossiers nun herunterzuspielen. Rupprechts Wertung (Papier "unbrauchbar") bezeichnet der FDP-Kandidat als "Ablenkungsmanöver". "Wenn Passagen aus dem Dossier auf der Internetseite von MdB Rupprecht auftauchen, dann kann es nicht so völlig unbrauchbar sein."
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